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Fiat unter der Lupe


23.06.2009
DaxVestor

Gerbrunn (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "DaxVestor" nehmen die Aktie von Fiat (ISIN IT0001976403 / WKN 860007) unter die Lupe.

Vom Sanierungsfall zum Sanierer? Noch nicht allzu lange sei es her, da habe Fiat als nur schwer zu rettender Sanierungsfall gegolten. Fiat-Chef Sergio Marchionne habe jedoch das Kunststück geschafft und den hochverschuldeten Turiner Traditionskonzern wieder auf die richtige Spur gebracht. Nun fühle sich Fiat stark genug, um Konkurrenten zu übernehmen, die insolvent seien wie Chrysler oder kurz davor stünden wie Opel. Könne das gut gehen?

Zumindest Zweifel seien erlaubt. So dürfe nicht vergessen werden, dass die Fiat-Sanierung gelungen sei, als die Zeiten für die Automobilhersteller lange nicht so hart gewesen seien wie jetzt. Da die Opel-Übernahme wohl nicht mehr zu realisieren sei, liege die Konzentration nun auf Chrysler. Beim drittgrößten US-Autobauer wolle Sergio Marchionne das schaffen, woran sich selbst Daimler die Zähne ausgebissen habe. Nachdem der Einstieg bei Chrysler nun auch den Segen des Supreme Court habe, der die Einwände einiger Gläubiger abgeschmettert habe, liege der Ball wieder bei Fiat.


Die aus der Insolvenz hervorgegangene Chrysler-Group solle bis Monatsende in sieben Werken mit 15.000 Beschäftigten wieder die Produktion aufnehmen. Damit sei ein erster Schritt getan. In erster Linie dürfte es Fiat aber um den Zugang zum US-Markt für die eigenen Marken und erst dann um Chrysler gehen. Und genau dieser Punkt werfe Fragen auf. Noch sei unklar, welche Verpflichtungen Fiat mit seinen 20 Prozent an Chrysler eingegangen sei, außer dass der Anteil später auf 35 Prozent erhöht werden solle. Klar sei nur, dass viel Arbeit auf alle Beteiligten warte. Die Chrysler-Modelle müssten an die Fiat-Plattformen angepasst werden.

Zahlreiche Umstrukturierungen in allen Bereichen beider Unternehmen dürften folgen. All dies koste viel Zeit und viel Geld. Doch auch wenn dies alles gelinge, sei noch völlig offen, ob die neuen Fiat-/Chryslermodelle überhaupt Anklang beim US-Kunden finden würden und ob das US-Vertriebsnetz für Fiat das Risiko und den Preis wert sei.

Neben unbestritten großen Chancen berge das Unternehmen Chrysler für Fiat also auch unwägbare Risiken. Diese Einsicht scheine sich inzwischen auch an der Börse herumzusprechen, wo die Fiat-Aktien nach einer von März bis Mai andauernden Rally wieder auf Talfahrt gegangen sind.

Sowohl die Charttechnik als auch die Nachrichtenlage legen nach Ansicht der Experten vom "DaxVestor" die Vermutung nahe, dass die Korrektur bei der Aktie von Fiat gerade erst begonnen hat. Neben vielen Chancen berge das USA-Abenteuer von Fiat unkalkulierbare Risiken. (Analyse vom 23.06.2009) (23.06.2009/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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