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Saft Groupe solide


10.09.2009
Geldanlage-Report

Gerbrunn (aktiencheck.de AG) - Nach Ansicht der Experten vom "Geldanlage-Report" ist Aktie der Saft Groupe (ISIN FR0010208165 / WKN A0ER34) solide.

Saft Groupe, ein einst langweiliger französischer Batterienhersteller, könnte zum Milliardenkonzern reifen und die Aktie sei trotz aller Fantasie solide.

Hochleistungsakkumulatoren bei Elektroautos seien vom technologischen Stellenwert her vergleichbar mit dem Verbrennungsmotor bei herkömmlichen Fahrzeugen, sie seien also das Herzstück des Autos. Jahrelang habe die zu geringe Reichweite den Marktdurchbruch für Elektroautos verhindert. Zu schwach seien die früher eingesetzten Nickel-Cadmium-Modelle gewesen.

Das sei inzwischen Geschichte: Moderne Lithium-Ionen-Batterien würden bereits jetzt bei reinen Elektroautos Reichweiten von über 100 Kilometern schaffen - und die Technologie werde ständig weiterentwickelt. Das könnte dem Elektroauto zum Durchbruch verhelfen. Der Energieversorger RWE rechne damit, dass bis 2020 bereits 2,4 Millionen rein elektrisch betriebene Fahrzeuge auf Deutschlands Straßen unterwegs sein würden, zusätzlich zu den Hybrid-Autos wohlgemerkt, die dann noch wesentlich weiter verbreitet sein dürften.

Die gute Nachricht für Anleger: Die unumstrittene Nummer eins bei der Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien für Elektrofahrzeuge sei die französische Saft Groupe. Nicht weniger als fünf Autohersteller würden die Akkus für ihre Elektrofahrzeuge von Saft Groupe beziehen, darunter auch Ford, Daimler und BMW. Die beiden letztgenannten würden in ihren Spitzenmodellen (7er BMW bzw. S-Klasse) bereits Lithium-Ionen-Akkus verbauen.


Wichtig sei auch der politische Rückenwind, den die Branche aktuell genieße, vor allem in den USA. Im Rahmen des American Recovery and Reinvestment Acts würden 2,4 Milliarden US-Dollar in die Entwicklung von Elektroautos fließen. Saft Groupe sei einer der größten Nutznießer. 95,5 Millionen US-Dollar Zuschuss erhalte das Unternehmen zum Aufbau einer Fabrik für die Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien in Jacksonville, Florida.

Die effiziente Energiespeicherung mache die Akkus von Saft Groupe auch noch in einem weiteren Wachstumsbereich interessant, nämlich bei alternativen Energien: Bei Solaranlagen beispielsweise, die nur tagsüber Strom produzieren würden, seien Akkus sehr nützlich, um eine umfassende Stromversorgung gewährleisten zu können. Im Gegensatz zu reinen Forschungs- & Entwicklungsfirmen verfüge Saft Groupe über ein solides Kerngeschäft, in dessen Rahmen Batterien für die verschiedensten industriellen Anwendungen hergestellt würden.

In diesem Stammgeschäft würden sich die Franzosen trotz Finanzkrise ebenfalls sehr gut schlagen. Zwar werde in 2009 mit einem um rund fünf Prozent rückläufigen Umsatz gerechnet, der Gewinn pro Aktie sollte aber sogar leicht zulegen (was allerdings durch Sondereffekte begünstigt werde). Die Bewertung der Aktie sei mit einem 2009er-KGV von 15 ebenfalls attraktiv.

Die exzellente Marktstellung und die Vielfältigkeit der Lithium-Ionen-Akkus würden Saft Groupe zu einem Kerninvestment für den Megatrend "Elektromobilität" machen.

Nach Einschätzung der Experten vom "Geldanlage-Report" ist die Saft Groupe-Aktie solide. (Analyse vom 10.09.2009) (10.09.2009/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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