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Wienerberger akkumulieren 13.11.2009
Erste Bank
Wien (aktiencheck.de AG) - Franz Hörl, Analyst der Erste Bank, bewertet die Aktie von Wienerberger (ISIN AT0000831706 / WKN 852894) weiterhin mit dem Rating "akkumulieren".
Die Ergebnisse für das dritte Quartal 2009 seien von unverändert schwachen Häusermärkten - das Management habe sich über den Geschäftsverlauf im September besonders enttäuscht gezeigt - sowie verstärkten Bemühungen, das Vorratsvermögen abzubauen (habe sich um EUR 52 Mio. im Quartal verringert), geprägt gewesen. Die Analysten würden schätzen, dass es bis ins zweite Halbjahr 2010 dauern werde, um die Vorräte auf ein angemessenes Niveau zu bringen. Während dies ein richtiger Schritt sei und den Cashflow verbessere, wirke er sich negativ auf die Margen aus, insbesondere in den kommenden, saisonal schwachen Wintermonaten.
Abgesehen von den schwer betroffenen Häusermärkten in Großbritannien und den USA, welche startend von sehr niedrigen Niveaus die Trendwende geschafft haben sollten, gebe es in Summe keine Zeichen einer raschen Erholung. In manchen westeuropäischen Ländern scheine sich die Lage langsam zu stabilisieren, aber vor allem in Osteuropa sei generell weiter kein Boden auszumachen. Das Jahr 2010 sollte daher hauptsächlich von Kosteneinsparungen profitieren.
Ihre Schätzungen für den Gewinn pro Aktie hätten die Analysten aufgrund des verhaltenen Ausblicks, zusätzlicher EUR 20 Mio. Restrukturierungskosten 2009 und der Verwässerung aus der jüngsten Kapitalerhöhung reduziert. Nach einem Verlust von EUR 3,12 (vorher: EUR -2,83) pro Aktie 2009e würden sie 2010e weiterhin einen kleinen Gewinn von EUR 0,08 (vorher: EUR 0,19) und eine deutlichere Erholung erst für 2011 mit EUR 0,81 (vorher: EUR 1,04) erwarten. Sie hätten ihr Zwölf-Monats-Kursziel von EUR 15,70 auf EUR 14 reduziert.
Aufgrund des längerfristig vorhandenen Potenzials bestätigen die Analysten der Erste Bank jedoch ihre "akkumulieren"-Empfehlung für die Wienerberger-Aktie. (Analyse vom 13.11.2009) (13.11.2009/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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