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Enel halten 17.11.2009
Raiffeisen Centrobank
Wien (aktiencheck.de AG) - Aaron Alber, Analyst der Raiffeisen Centrobank, stuft die Enel-Aktie (ISIN IT0003128367 / WKN 928624) mit dem Rating "halten" ein.
Der Umsatz sei um 7,8% auf EUR 17,23 Mrd. gestiegen und habe die Konsensuserwartungen (EUR 16,40 Mrd.) deutlich übertroffen. Enel habe im dritten Quartal mit EUR 1,19 Mrd. unter dem Strich zwar um 43% weniger verdient als im Vorjahreszeitraum (Vergleich aufgrund einer Steuergutschrift in Höhe von EUR 900 Mio. im Vorjahr jedoch schwierig), habe damit aber signifikant über den Analystenschätzungen gelegen, welche im Schnitt von EUR 1,11 Mrd. ausgegangen seien.
Im Zuge der Komplettübernahme von Endesa habe Enel Nettoverbindlichkeiten in Höhe von EUR 54 Mrd. (per 30. September 2009) angehäuft und weise mit einem Verhältnis Gesamtschulden zu Eigenkapital von 236% unter den weltgrößten Versorgern die höchste Verschuldung auf.
Mit einem starken Auslandsgeschäft habe der italienische Versorger Enel den Nachfragerückgang am heimischen Markt kompensieren können. Für das kommende Jahr stelle die Unternehmensleitung Ergebnisverbesserungen in Aussicht und bestätige den Plan, sich bis 2010 von EUR 10 Mrd. an Vermögenswerten trennen und so den Schuldenberg auf EUR 45 Mrd. reduzieren zu wollen. Zum Verkauf stünden das spanische Hochspannungsnetz und ein Minderheitenanteil an der Tochtergesellschaft Enel Green Power. Letzterer sei in Aussicht eines höheren Verkaufserlöses auf das kommende Jahr verschoben worden.
Die hohe Verschuldung sei aufgrund der soliden Cash Flows nach Ansicht der Analysten nicht bedrohlich (die gewichteten durchschnittlichen Fremdkapitalkosten würden aktuell 2,9% betragen und seien damit nicht höher als bei anderen Versorgern), allerdings könnte sich diese bei wieder steigenden Zinsen als Bremsklotz in der Erfolgsrechnung erweisen.
Die Analysten der Raiffeisen Centrobank bewerten die Enel-Aktie mit "halten". (Analyse vom 17.11.2009) (17.11.2009/ac/a/a) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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