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Erste Bank kaufen 27.11.2009
Raiffeisen Centrobank
Wien (aktiencheck.de AG) - Stefan Maxian, Analyst der Raiffeisen Centrobank, stuft die Aktie der Erste Bank (ISIN AT0000652011 / WKN 909943) von "halten" auf "kaufen" herauf.
Die Zahlen des dritten Quartals 2009 hätten die Analysten-Schätzungen übertreffen können, was sie dazu veranlasst habe, ihre Prognosen des Nettogewinns für 2009 von EUR 762 Mio. auf EUR 905 Mio. anzuheben. Die Gruppe werde die zusätzliche Kapitalspritze des Staates (Hybridkapital) von EUR 936 Mio. nicht in Anspruch nehmen und somit rund EUR 80 Mio. an Zinskosten einsparen können. Außerdem habe das Management angekündigt, das Partizipationskapital weder 2009 noch nächstes Jahr zurückzahlen zu wollen und schließe weitere Kapitalerhöhungen zu diesem Zwecke aus.
Die Dividendenpolitik solle unverändert bleiben mit dem Ziel einer Ausschüttungsquote von 20 bis 25%. Obwohl die Sorgen bezüglich Dubai World den Finanzsektor unter Druck gesetzt hätten, heiße es seitens Erste Group, es gäbe keine Dubai World Kreditrisiken in den Büchern. Die Erste Group habe im Rahmen ihrer Kapitalerhöhung 60 Mio. Aktien zu einem Kurs von EUR 29,00 pro Aktie ausgegeben.
Das Unternehmen sei durch den hohen Marktanteil im Privatkundengeschäft in Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Rumänien, ca. 2.100 Filialen in CEE und hoher Grad an Einlagenfinanzierung (Kredite in der CEE-Region zu 100% durch Einlagen gedeckt, exkl. in der Holding gebuchtes Kreditgeschäft) attraktiv strategisch positioniert. Das Ertragspolster zeichne sich durch ein stabiles Zinsergebnis und die Kostensenkungsmaßnahmen aus. Die Kapitalerhöhung zur Stärkung der Kernkapitalquote sei erfolgreich platziert worden. Das spanische Unternehmen Criteria Caixacorp sei "strategischer" Partner und halte bereits 10% der Aktien.
Die CEE-Währungen seien das Hauptrisikofaktor. Größte Eigenkapital- und Goodwillpositionen würden sich in Rumänien und Tschechien befinden. Es herrsche eine extrem hohe Planungsunsicherheit bezüglich Kreditausfälle: Man erwarte einen Anstieg der Not leidenden Kredite auf rund 8,3% auf Gruppenebene und rechne mit Risikovorsorgen von EUR 1.930 Mio. 2009 bzw. EUR 1.600 Mio. 2010e. Es gebe keinen Ausblick seitens des Managements bezüglich der Gewinnentwicklung in 2009.
Die Analysten der Raiffeisen Centrobank belassen ihr Kursziel für die Erste Bank-Aktie bei EUR 33,00, heben jedoch ihre Empfehlung aufgrund des günstigen Kurses von "halten" auf "kaufen". (Analyse vom 27.11.2009) (27.11.2009/ac/a/a) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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