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Datum/Zeit |
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74,63 $ |
+1,65 $ |
+2,21 % |
23.04/22:10 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| US1912161007 |
850663 |
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Coca-Cola aufstocken 26.02.2010
Oldenburgische Landesbank
Oldenburg (aktiencheck.de AG) - Christoph Siebecke, Analyst der Oldenburgischen Landesbank, rät weiter die Aktie von Coca-Cola (ISIN US1912161007 / WKN 850663) aufzustocken.
Coca-Cola trotze der Krise und habe 2009 mehr verdient als im Vorjahr. Zwar seien die Umsätze mit 31,0 Mrd. USD leicht unter Vorjahrniveau gewesen, dafür habe der Gewinn umso kräftiger gesteigert werden können. Satte 6,82 Mrd. USD habe der US-Konzern verdient, das sei ein Plus von 17%. Coca-Cola habe dabei vor allem von dem anhaltend gut laufenden Geschäft in den Schwellenländern wie Indien, Brasilien und vor allem China profitiert. Ebenso erfreulich sei der steigende Gewinntrend über die vergangenen vier Quartale hinweg. Jedes Quartal 2009 habe man mit einem höheren Gewinn als im Vorjahresquartal abschließen können.
Aber auch die Umsätze würden wieder anziehen. Dies sei in erster Linie den Absatzzuwächsen in Lateinamerika und dem Pazifik-Raum geschuldet, wo Coca-Cola 7% bzw. 11% mehr Getränke habe absetzen können. Das strikte Kostenmanagement habe im 4. Quartal zu einem Gewinnsprung von über 55% geführt. Nach Aussagen des Konzernchefs sei der Konzern bei seinen bis 2011 geplanten Einsparungen von 500 Mio. USD pro Jahr im Zeitplan. Das nachhaltig erfolgreiche Geschäftsmodell von Coca-Cola spiegle sich auch in der Bilanz des Getränkeriesen wieder. Die Eigenkapitalquote des US-Konzerns liege mittlerweile bei über 52%, darüber hinaus sollten die Nettofinanzverbindlichkeiten in 2010 auf 700 Mio. USD sinken. Für das nächste Jahr würden Analysten sogar mit einem Finanzpolster von 900 Mio. USD rechnen.
Coca-Cola habe ehrgeizige Wachstumsziele. Bis 2020 wolle man Absatz und Umsatz verdoppeln. Gleichzeitig wolle der Konzern an jedem einzelnen Getränk auch noch mehr verdienen als heutzutage. Um die älter werdenden und wohlhabenden Kunden in der alten Welt zu erreichen, probiere Coca-Cola derzeit neue Rezepte und Produkte aus. Zur gleichen Zeit würden Strategien entwickelt, um eine neue Generation Teenager für die Marke Coca-Cola zu gewinnen. Statt der klassischen Limonade würden in den Industriestaaten vor allem stille Wasser, Säfte und Mixgetränke verkauft. In den aufstrebenden Märkten wie Indien oder China greife man dagegen mehr zu den klassischen süßen Limonaden.
Hauptwachstumstreiber würden auch künftig die Regionen Lateinamerika und der Pazifik-Raum bleiben, in denen Coca-Cola mittlerweile die Hälfte des Umsatzes und des Gewinns erwirtschafte. Das enorme Bevölkerungswachstum und der zunehmende Wohlstand würden die Nachfrage nach "coolen" Getränken weiter steigen lassen. Erfolg versprechend sei zudem die Konzentration darauf, in den etablierten Märkten auf gesündere Getränke zu setzen.
Die Analysten der Oldenburgischen Landesbank empfehlen unverändert die Coca-Cola-Aktie aufzustocken. (Analyse vom 26.02.2010) (26.02.2010/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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