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Österreichische Post halten 19.03.2010
Erste Bank
Wien (aktiencheck.de AG) - Christoph Schultes, Analyst der Erste Bank, stuft die Aktie der Österreichischen Post (ISIN AT0000APOST4 / WKN A0JML5) weiterhin mit "halten" ein.
Die Österreichische Post habe in dieser Woche die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr präsentiert. Während sich die Rückgänge bei Umsatz (mit -3,5% auf EUR 2.357 Mio.) und operativem Ergebnis (-11,2% auf EUR 149,4 Mio.) wie erwartet einigermaßen in Grenzen gehalten hätten, habe das Unternehmen beim Nettoergebnis einen empfindlichen (und auch von der Seite der Analysten unerwarteten) Rückgang von 33,0% auf EUR 79,7 Mio. verzeichnet, der vor allem auf die weitere EUR 20 Mio. Abschreibung der BAWAG P.S.K. Beteiligung zurückzuführen gewesen sei.
Der Cashflow aus dem Ergebnis habe ebenfalls das alles andere als günstige wirtschaftliche Umfeld widergespiegelt und mit EUR 195,8 Mio. um 17,4% unter dem des Vorjahres gelegen. Der operative Cashflow habe aufgrund der Veränderungen im Working Capital (Forderungsrückgang) ausgeglichen gehalten werden können, der für die Dividendenzahlungen (geplant sei eine Ausschüttung von EUR 1,50 pro Aktie) so wichtige Free Cashflow habe aufgrund von Veräußerungen im Anlagevermögen sogar einen Rekordwert erreicht. Für das Jahr 2010 erwarte das Unternehmen einen Umsatzrückgang von 1 bis 2%, die EBITDA-Marge solle hingegen stabil gehalten werden.
Die Ergebnisse der Österreichischen Post seien nicht gerade berauschend gewesen, vom Ergebnis für das Jahr 2010 könne man doch einiges mehr erwarten, vorausgesetzt die negativen Einmaleffekte (vor allem Abschreibungen auf Firmenwerte und Beteiligungen) würden sich diesmal in Grenzen halten. Für dieses Jahr erwarte man nun einen Gewinn von EUR 1,63 pro Aktie (nach EUR 1,18 im Jahr 2009). Das vom Unternehmen angestrebte Umsatzwachstum von 1 bis 2% bei gleichbleibender Marge ab dem Jahr 2011 würden die Analysten für sehr ambitioniert halten. Dass diese Ziele bei vollständiger Liberalisierung des Marktes erreichbar seien, müsse dass Management erst einmal beweisen.
Die Schätzungen der Analysten für die Folgejahre 2011 und 2012 würden EUR 1,70 und EUR 1,75 lauten. Die Aktie der Post bleibe weiterhin sehr attraktiv, was Dividende anbelange. Was die Kursentwicklung betreffe, seien die Analysten ein wenig skeptischer.
Ihr Kursziel haben die Analysten der Erste Bank zwar leicht auf EUR 23 erhöht, ihre "halten"-Empfehlung für die Aktie der Österreichischen Post jedoch bestätigt. (Analyse vom 19.03.2010) (19.03.2010/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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