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Österreichische Post halten


30.03.2010
Raiffeisen Centrobank

Wien (aktiencheck.de AG) - Bernd Maurer, Analyst der Raiffeisen Centrobank, stuft die Aktie der Österreichischen Post (ISIN AT0000APOST4 / WKN A0JML5) von "kaufen" auf "halten" herab.

Nach der Veröffentlichung des mittelfristigen strategischen Updates im Februar des Jahres habe die Aktie der Österreichischen Post einen Anstieg von 13% hingelegt. Auf dem aktuellen Stand würden die Analysten sie nun eher fair bewertet sehen. Da allerdings nicht detailliert erklärt worden sei, wie die ambitionierten Ziele zu erreichen seien, würden sie im Bezug auf die weitere Entwicklung etwas konservativer bleiben.

Die Zahlen des vierten Quartals 2009 hätten sich robust gezeigt. Klar positiv seien sehr starke Cashflow-Zahlen und sichtbare Kosteneinsparungen in den Bereichen Materialausgaben & Services sowie den operativen Ausgaben gewesen. Andererseits habe die Dividende mit EUR 1,50 unter den Analystenerwartungen von EUR 1,60 gelegen.


Des Weiteren hätten sich Abschreibungen des BAWAG/PSK Anteils in Höhe von EUR 20 Mio. negativ auf den Gewinn ausgewirkt. Die größten Änderungen der Analystenschätzungen würden sich aus der sukzessiven Auflösung der Rückstellung in Höhe von EUR 41,5 Mio. für jene Staatsbedienstete ergeben, welche zur Polizei transferiert würden.

Der aktuelle Vorschlag für das neue österreichische Postmarktgesetz sei in den Augen der Analysten ein akzeptables Rahmenwerk. Positiv zu werden seien zudem die Netto-Cash-Position von über EUR 200 Mio. sowie die Dividende von EUR 1,50 für 2009e. Langfristig würden die Analysten mit einer Verbesserung der aktuellen Kostenstruktur rechnen.

Die Liberalisierung der europäischen Postmärkte werde zu einer Verschlechterung der Marktposition führen. Die in den letzten Jahren getätigten Akquisitionen (trans-o-flex, meiller) würden noch keine positiven Ergebnisbeiträge liefern. Die hohen Rückstellungen, Restrukturierungskosten und Sonderabschreibungen könnten die Ergebnisse belasten. Negativ zu werten sei zudem die Abhängigkeit von Großkunden im Bereich Direct Marketing und Paket.

Aufgrund der guten Entwicklung der letzten Monate erwarten die Analysten der Raiffeisen Centrobank mittelfristig keine weitere Outperformance, daher senken sie ihre Empfehlung für die Österreichische Post-Aktie von "kaufen" auf "halten", wobei sie das Kursziel um EUR 1,00 auf EUR 24,00 erhöhen. (Analyse vom 30.03.2010) (30.03.2010/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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