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EVN neutral 14.06.2002
Erste Bank
Die Analysten der Erste Bank stufen die Aktie von EVN (WKN 878279) nach wie vor "neutral" ein.
Im ersten Halbjahr 2001/02 habe es die EVN geschafft, den Gesamtumsatz um 10,9% und ihr EBIT um 22,4% im Vergleich zum Vorjahr zu steigern. Zurückzuführen sei dies auf einen starken Anstieg im Gas- und Stromhandelsgeschäft sowie niedrigere Gasbezugspreise. Aufgrund höherer Zinszahlungen sei jedoch das Finanzergebnis auf -4,1 Millionen Euro gesunken. Sowohl der österreichische Strom- als auch der Gasmarkt seien von Konsolidierungsprozessen geprägt: Neben der "österreichischen Stromlösung" zwischen Verbund und EnergieAllianz Austria (EVN, Wien Energie, Bewag, Energie AG Oberöster- reich, und Linz AG), sei ein Joint Venture zwischen OMV und EnergieAllianz geplant.
Der entsprechende kartellrechtliche Antrag sei bereits eingebracht worden. Beabsichtigt werde die Bündelung des Gasbezugs- und Speichergeschäftes, der Gashandelaktivitäten und der Serviceleistungen für Geschäftskunden in einem neuen gemeinsamen Unternehmen. Für die Zukunft würden die beiden Kooperationen eine Stärkung der Wettbewerbsposition der EVN nach der Liberalisierung auf dem europäischen Heimmarkt bedeuten. Die operative Umsetzung der Gas-Kooperation starte mit dem 1. Oktober 2002, jene der österreichischen Stromlösung mit 1. Jänner 2003. Erste Synergieeffekte würden mit dem Jahr 2003 erwartet.
Aufgrund der positiven Halbjahreszahlen und nach Einarbeitungen der zu erwarteten Synergieeffekte korrigieren die Analysten der Erste Bank ihre Schätzungen leicht nach oben, behalten aber aufgrund der leichten Überbewertung im Vergleich zur Peer Group ihr "Neutral"-Rating für EVN bei.
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