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Société Générale erneut starke Q2-Zahlen 17.08.2010
SEB
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Manfred Jakob, Analyst der SEB, stuft die Aktie der Société Générale (ISIN FR0000130809 / WKN 873403) mit dem Rating "buy" ein.
Die Erträge hätten sich um 16,8% auf 6,68 Mrd. EUR verbessert. Das operative Ergebnis sei auf 1,60 Mrd. EUR (nach 534 Mio. EUR) und der Gewinn auf 1,08 Mrd. EUR geklettert (nach 309 Mio. EUR). Das inländische Retail habe die Einnahmen um 3,0% auf 1,9 Mrd. EUR und den Gewinn um 7,6% auf 312 Mio. EUR gesteigert. Weiter stabilisiert habe sich das ausländische Retailgeschäft (Erträge +4,3% / Gewinn -0,8% auf 125 Mio. EUR), das nach wie vor eine unterschiedliche Entwicklung in den Regionen aufgewiesen habe. Ebenso unterschiedlich, aber stark erholt hätten sich Spezialfinanzierungen (Erträge 15%, Gewinn 92 nach 20 Mio. EUR).
Der Gewinn bei Corporate und Investmentbanking sei um 53% auf 410 Mio. EUR gefallen, habe aber über den Prognosen gelegen (rund 285 Mio. EUR). Der ROE habe 10,9% (nach 2,9%) erreicht, die CIR liege bei 60,9% (71,9%) und die Tier-1-Ratio bei 10,7% (9,5%). Beim Ausblick bleibe Société Générale zuversichtlich, bis 2012 einen Gewinn von 6 Mio. EUR zu erwirtschaften.
Auch in Q2 habe Société Générale einen Nettogewinn von über 1 Mrd. EUR erzielt; dies habe deutlich über den Erwartungen gelegen. Das inländische Retailgeschäft habe das Gros der Erfolge getragen, aber auch eine erneut deutlich reduzierte Kreditrisikovorsorge und rückläufige Belastungen aus dem strukturierten Portfolio hätten diesen positiven Trend unterstützt. Entsprechend positiv entwickelt hätten sich wiederum die Kennzahlen wie ROE und CIR. Die Tier-1-Ratio sei mit 10,7% hinreichend. Den europäischen Stresstest habe das Haus mit einer Tier-1-Ratio von über 10% komfortabel bestanden. Positiv zu werten sei zudem der Ausbau des inländischen Retail durch gezielte Zukäufe, wie zuletzt mit dem Kauf der Société Marseillaise (Kaufpreis 872 Mio. EUR).
Das internationale Retail hinke in Q2 in einigen Ländern hinterher. Die Risikokosten seien zwar rückläufig, hätten aber noch ein recht hohes Niveau. Falle die Konjunktur wider Erwarten stark zurück, würden neue Wertberichtigungen drohen. Eine neuerliche Verschärfung der Euro-Krise würde die Erholung gefährden. Das Private Banking hinke noch relativ stark zurück.
Aus Sicht der technischen Analyse hat die Aktie den Abwärtstrend zwar aufgelöst, der Anstieg über den Widerstand bei 47,11 EUR gelang jedoch nicht, so Andreas Klähn, technischer Analyst der SEB. Von den markttechnischen Indikatoren würden unterschiedliche Signale kommen. Während bei den längerfristigen Indikatoren der MACD im negativen Bereich ansteige, falle das Momentum wieder. Bei den mittelfristigen Indikatoren sei der RSI nach unten abgedreht und die Stochastiks seien noch aufwärts gerichtet. Es herrsche also eine uneinheitliche Ausgangslage vor.
Einen Anstieg über den Widerstand bei 47,11 EUR werde es so schnell wohl nicht geben. Auf der anderen Seite sei momentan auch nicht von einem Durchbruch unter die Unterstützung bei 39,94 EUR auszugehen. Für die nächsten Wochen dürfte die Aktie erst einmal um 42 EUR oszillieren, wobei es durchaus zu deutlicheren Ausschlägen um die Marke kommen dürfte. Anleger sollten sich erst einmal zurückhalten. Die Aktie sei wenig berechenbar, Risiken und Chancen in etwa gleich verteilt.
Société Générale setze den Turnaround beeindruckend fort. Die wieder gewonnene Ertragskraft stehe auf breiter Basis. Société Générale profitiere von einem verbesserten Umfeld (Konjunktur, Märkte), halte den Aufschwung aber weiter für anfällig.
Die Analysten der SEB bewerten die Société Générale-Aktie mit "buy". Das Kursziel werde von 50 EUR auf 52 EUR erhöht. (Analyse vom 17.08.2010) (17.08.2010/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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