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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 34,95 € |
34,85 € |
+0,10 € |
+0,29 % |
17.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| AT0000APOST4 |
A0JML5 |
- € |
- € |
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Österreichische Post robuste Entwicklung im zweiten Quartal 17.08.2010
Raiffeisen Centrobank
Wien (aktiencheck.de AG) - Bernd Maurer, Analyst der Raiffeisen Centrobank, stuft die Aktie der Österreichischen Post (ISIN AT0000APOST4 / WKN A0JML5) weiterhin mit dem Rating "kaufen" ein.
Die Zahlen des Q2 10 hätten sich robust mit verbesserten Trends in den Divisionen Briefpost sowie Paketzustellung und positiven Effekten aus Kostensenkungen gezeigt. Der Umsatz habe mit EUR 564,5 Mio. um 0,7% höher als im letzten Jahr gelegen und damit die Schätzungen der Analysten von EUR 555,3 Mio. übertroffen. Das Unternehmen habe von einer positiven Volumensentwicklung und Neukunden berichtet, welche die Verluste aufgrund des insolvenzbedingt ausgefallenen Großkunden Quelle im Bereich Infomail hätten kompensieren können.
Trotz anhaltendem Preisdruck weise auch die Paketzustellung eine positive Mengenentwicklung auf. Die operativen Kosten hätten sich gemäß der Analystenschätzungen entwickelt und die erwarteten positiven Effekte der Kosteneinsparungsmaßnahme gezeigt. Das Finanzergebnis habe jedoch, bedingt durch das niedrige Zinsniveau, bei EUR -1,8 Mio. gelegen und damit unter der Schätzung der Analysten von EUR 0,1 Mio.. Gewinn und EBT in Q2 10 hätten die Konsensusschätzungen nicht erreichen können.
Das neue österreichische Postmarktgesetz sei in den Augen der Analysten ein akzeptables Rahmenwerk. Positiv zu bewerten sei die Nettocash Position von über EUR 200 Mio. Die Analysten würden eine Dividende von EUR 1,50 für die Folgejahre erwarten. Langfristig würden sie mit einer Verbesserung der aktuellen Kostenstruktur rechnen.
Die Liberalisierung der europäischen Postmärkte werde zu einer Verschlechterung der Marktposition führen. In den letzten Jahren getätigte Akquisitionen (trans-o-flex, meiller) würden noch keine positiven Ergebnisbeiträge liefern. Hohe Rückstellungen, Restrukturierungskosten und Sonderabschreibungen könnten die Ergebnisse belasten. Zu den negativen Aspekten gehöre auch die Abhängigkeit von Großkunden im Bereich Direct Marketing und Paket.
Da sich die Aktie der Österreichischen Post nach der Veröffentlichung der guten Q2-Zahlen noch nicht nachhaltig über der EUR 20 Marke festsetzen konnte, bestätigen die Analysten der Raiffeisen Centrobank am aktuellen Niveau ihre "kaufen"-Empfehlung und ihr Kursziel von EUR 24,00. (Analyse vom 17.08.2010) (17.08.2010/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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