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Crucell Fels in der Brandung 16.07.2002
Der Aktionär-online
Den Analysten von "Der Aktionär-online" zufolge ist die Crucell-Aktie (WKN 589861) wie ein Fels in der Brandung.
Der Konzern erforsche und entwickele unter Nutzung seiner patentierten Technologien, Antikörper und Vakzinen zur Bekämpfung von Krebs und Infektionskrankheiten. Mabstract(TM), AdVac(TM), and PER.C6(TM) seien die wichtigsten Produkte, die auch anderen Unternehmen durch die Vergabe von Lizenzen zur Verfügung gestellt würden. Wichtige Partner von Crucell seien Merck, mit dem man gemeinsam eine HIV Vakzine entwickele, sowie Centocor, eine Tochter von Johnson & Johnson. Mit Centocor wolle man einen CD46 Antikörper zur Behandlung verschiedener Krebsarten erfolgreich am Markt platzieren. Für die PER.C6 Technologie habe Crucell mehr als 20 Lizenznehmer wie z. B. Novartis, GlaxoSmithKline, Aventis und Schering.
Im 2. Quartal hätten neue Lizenzvereinbarungen mit Rhein Biotech und Medimmune vereinbart werden können. Beide würden unter Nutzung von Crucells PER.C6 Zelllinie neue Impfstoffe herstellen. Gemeinsam mit den National Institutes of Health werde Crucell einen Impfstoff gegen das Ebola Virus entwickeln. Crucell werde den Impfstoff nach seiner erfolgreichen Entwicklung auch produzieren.
Im aktuellen Börsenumfeld sei es dem Unternehmen tatsächlich gelungen, ein solides Umsatzwachstum vorzuweisen. Das niederländische Unternehmen habe erst kürzlich für das 2. Quartal 2002 ein Umsatzwachstum von 131% präsentieren können. Damit zähle Crucell zu den wenigen Firmen, die in einem mehr als schlechten Börsenumfeld positiv hätten überraschen können.
Durch die Vergabe neuer Lizenzen für das Produkt PER.C6 an die Unternehmen Rhein Biotech und Mediummune hätten vor allem die Lizenzeinnahmen im 2. Quartal mit 1,9 Millionen US-Dollar mehr als verdoppelt werden können. Der Nettoverlust habe ebenfalls von 20 Cents auf 17 Cents verringert werden können. Die Bargeldreserven hätten zum 30. Juni 2002 auf 113,2 Millionen US-Dollar betragen. In den ersten 6 Monaten des Jahres 2002 habe die Gesellschaft mit 0,98 Millionen US-Dollar nur etwa die Hälfte als in der Vergleichsperiode 2001 von etwa 1,85 Millionen US-Dollar verbrannt. Damit dürfte Crucell auch in Zukunft ohne größere Bedenken noch einige Zeit weiterforschen können.
Den Analysten von "Der Aktionär-online" zufolge ist die Crucell-Aktie wie ein Fels in der Brandung.
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