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Ericsson operative Fortschritte im vierten Quartal 2010 02.02.2011
Santander Bank
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Oana Floares, Analystin der Santander Bank, stuft die Aktie von Ericsson (ISIN SE0000108656 / WKN 850001) mit dem Rating "buy" ein.
Die Q4 2010-Zahlen hätten insgesamt im Rahmen der Erwartungen der Analysten gelegen. Die Einnahmen seien um 7,7% gg. VJ auf 62,8 Mrd. SEK (Schwedische Krone) gestiegen, gestützt von dem Basiseffekt in der Netzwerksparte sowie der Nachfrage für mobiles Breitband. Trotz Restrukturierungsaufwendungen von 1,7 Mrd. SEK (u. a. auch aus der Integration des Nortel-Bereichs) sei die operative Marge spürbar gg. VJ von 3,1% auf 10,0% gestiegen. Auch der Joint Venture-Beitrag von Sony Ericsson sei positiv geblieben, während ST-Ericsson saisonbedingt einen höheren Verlust geschrieben habe. Die Bilanzseite sei, wie gewohnt, sehr solide geblieben. Die Ausschüttung 2010 sei auf 2,25 SEK/Aktie (VJ: 2,00 SEK) angehoben worden. Der positive Ausblick sei erneut nicht weiter beziffert worden.
Insbesondere Nordamerika (Ericsson sei mittlerweile Marktführer), Nordeuropa, Japan und China scheinen die derzeitige dynamische Entwicklung der Nachfrage zu stützen, so die Analysten der Santander Bank. Mit einer EK-Quote von über 52% und einer Netto-Liquidität von 56 Mrd. SEK sei Ericsson nach Erachten der Analysten auch gegen längere Phasen abnehmender Nachfrage gut gerüstet. Die Fälligkeiten der Finanzschulden würden zudem zum überwiegenden Teil erst ab 2012 bis 2014 beginnen. Die Bewertung würden die Analysten derzeit auf einem angemessenen Niveau sehen.
Die Joint Venture-Beiträge von ST-Ericsson sollten vorerst weiter belasten. Restrukturierungsaufwendungen von rund 2 Mrd. SEK würden auch in 2011 anfallen (GJ 2010: 6,8 Mrd. SEK). Selbst nach der Anhebung der Ausschüttung 2010 (Rendite derzeit bei 2,8%) würden die Analysten deutliches Potenzial für weitere Shareholder-Pflegemaßnahmen sehen.
Ende Januar dieses Jahres hat die Aktie von Ericsson den Ausbruch über den Widerstand bei 78,90 SEK geschafft, so Andreas Klähn, technischer Analyst der Santander Bank. Dieses Ereignis falle zusammen mit einem Schnitt der gewichteten 13-Wochen Linie mit der 52-Wochenlinie von unten nach oben. Ebenfalls positiv zu bewerten seien die aufwärts gerichteten mittelfristigen Overbought/Oversold-Indikatoren. Noch verhältnismäßig wenig Impulse kämen von den längerfristigen Trendindikatoren. Immerhin deute aber auch dort der MACD einen Dreh nach oben an.
All diese Faktoren zusammengenommen würden aus technischer Sicht eine Kaufempfehlung rechtfertigen. Das Kursziel liege dabei zumindest bei 87 SEK (nächster Widerstand) oder sogar beim Höchstkurs des Jahres 2010 bei 90,45 SEK. Neukäufe sollten ebenso wie Altbestände mit einem Alarm in Höhe der vorläufigen Aufwärtstrendlinie bei 76,12 SEK versehen werden. Sie steige wöchentlich an, sodass der Alarm sukzessive nachzuziehen sei.
Die Analysten würden, bedingt vor allem durch den Branchenaufschwung sowie die guten operativen Fortschritte von Ericsson, das Kursziel auf 90 SEK festsetzen. Auch die Q1 2011-Zahlen am 27. April sollten von dem positiven Trend profitieren.
Die Analysten der Santander Bank bewerten die Aktie von Ericsson mit "buy". (Analyse vom 02.02.2011) (02.02.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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