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Royal Bank of Scotland untergewicht.


07.08.2002
Helaba Trust

Sebastian Reuter, Analyst von Helaba Trust, stuft die Aktien der Royal Bank of Scotland (WKN 865142) unverändert mit "untergewichten" ein.

Royal Bank of Scotland habe in H1 2002 einen Konzerngewinn erwirtschaftet, der mit 1.336 Mio. GBP 21% über dem Vorjahresniveau gelegen habe. Während die Ertragsseite einen Anstieg um 19,9% verzeichnet habe, hätten die Kosten nur um 13,9% zugenommen, so daß die Kostenquote von 48,1% auf 45,7% gesenkt werden konnte. Maßgeblich geprägt seien die ersten sechs Monate zudem durch einen starken Anstieg der Kreditrisikovorsorge (+66,5% gg. VJ auf 611 Mio. GBP; 100 Mio. GBP für Worldcom) sowie durch höhere Integrationskosten (+27,7% auf 461 Mio. GBP) worden.


Auch wenn die Gewinnentwicklung von Royal Bank of Scotland auf den ersten Blick über Erwarten gelegen habe, gelte doch zu berücksichtigen, daß sich das Ergebnisplus hauptsächlich aufgrund der Zukäufe von Mellon und Nat West ergeben habe. Lasse man die Akquisitionseffekte, die vornehmlich dem Retailsektor zugute gekommen seien (Vorsteuerergebnis +8% gg.VJ), außen vor, so falle das erste Halbjahr weniger positiv aus. Enttäuschend habe sich insbesondere die Ergebnisentwicklung der Sparte Corporate Banking und Financial Markets gestaltet, die vor Integrationskosten und Risikovorsorge nur ein Plus von 3% beim Vortsteuerergebnis aufweisen konnte. Da das erste Halbjahr in diesem Segment immer am stärksten sei, dürfte sich der Gewinnbeitrag dieser für RBoS wichtigen Sparte in H2 abermals verkleinern (Ergebnisbeitrag in 2001: 39%).

Kritisch sehen die Analysten von Helaba Trust auch die Kreditseite, da die Briten in den vergangenen Jahren eine extrem expansive Kreditvergabepolitik verfolgten. Man werde die eigene Ergebnisprognosen aufgrund des über Helaba Trust-Erwartungen ausgefallenen Gewinns leicht nach oben revidieren.

Für die Royal Bank of Scotland-Aktie empfehlen die Analysten von Helaba Trust weiterhin eine Untergewichtung.




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