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Royal Bank of Scotland "strong buy"


09.08.2002
SEB

Die Analysten der SEB bewerten in ihrem aktuellen "AnlageFlash" die Aktie der Royal Bank of Scotland (WKN 865142) mit "strong buy".

Das gemessen an der Marktkapitalisierung zweitgrößte Institut Großbritanniens sei dank dem Retail-Geschäft der Natwest und der US-Tochter Mellon Bank auch im 2. Quartal weiter auf gutem Ertragskurs geblieben - und dies trotz der allgemein schwierigen wirtschaftlichen Umstände. Denn immerhin habe auch RBoS im abgelaufenen Halbjahr die Risikovorsorge auf Kredite und Beteiligungen um 80% auf 652 Mio. Pfund Sterling anheben müssen (1. Halbjahr 2001 noch 369 Mio. Pfund). Etwa 356 Mio. Pfund davon würden das Firmenkreditgeschäft betreffen. WorldCom habe davon etwa 100 Mio. Pfund aufgezehrt.

Doch dank höherer Einnahmen und kräftiger Synergien habe diese Misere mehr als ausgeglichen werden können. So sei der Gewinn vor Steuern und Sonderposten im Halbjahresvergleich um 15% auf 3,15 Mrd. Pfund gestiegen. Nach Steuern sei der Gewinn von 1,10 auf 1,34 Mrd. Pfund bzw. von 40,4 auf 46,0 Pence je Aktie gestiegen. Die Interimsdividende werde demzufolge großzügig um 15% auf 12,7 Pence je Aktie angehoben.


Der Überschuss im Zins- und Provisionsgeschäft habe stolze 8,18 Mrd. Pfund betragen; dies sei ein Anstieg um 20%. Die Kosten seien unter anderem auch übernahmebedingt um 14% auf 3,74 Mrd. Pfund gestiegen. Damit habe sich die ohnehin günstige Relation bei der Cost/Income-Ratio weiter auf 45,7% (nach 48,1%) verbessert. Diese liege zwar im britischen Vergleich über dem Durchschnitt (die heimischen Wettbewerber seien aber auch nicht so aggressiv und expansiv und seien zuletzt eher auf dem heimischen Markt fokussiert) geblieben, aber im europäischen Vergleich sei dies weiterhin eines der besten Kosten-Einkommens-Relationen.

Hohe Synergieeffekte würden immer noch aus der im Jahre 2000 übernommenen NatWest kommen, aber auch von den jüngst übernommenen US-Banken Mellon und Citizens, die wesentlich zu den Ertragssprüngen beigetragen hätten. Eine weitere Übernahme eines ertragreichen US-Retailers sei durchaus vorstellbar.

Jüngst hätten sich Gerüchte gehalten, wonach die spanische Nr. 1, Santander, ihr Aktienpaket (8%) an RBoS über die Börse veräußern würde. Dies sei inzwischen dementiert worden, auch wenn dieses Engagements nicht mehr zu den Kernbeteiligungen gehöre. Die RBoS-Aktie sei mit einem 2003er KGV von 9 ausgesprochen günstig.

Deshalb stufen die Analysten der SEB die Aktie der Royal Bank of Scotland mit "strong buy" ein und behalten ihr Kursziel von 2.000 Pence.




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