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EVN optimistischer Ausblick 28.06.2011
Raiffeisen Centrobank
Wien (aktiencheck.de AG) - Teresa Schinwald, Analystin der Raiffeisen Centrobank, stuft die EVN-Aktie (ISIN AT0000741053 / WKN 878279) von "kaufen" auf "halten" zurück.
EVN habe mit dem Kauf eines Anteils von 13% an den bayrischen Wasserkraftwerken überrascht, die Verbund (ISIN AT0000746409 / WKN 877738) im Jahr 2009 gekauft habe. Wien Energie habe ebenfalls 13% übernommen. Der Kauf sei laut Berichten zum Niveau des 2009 von Verbund bezahlten Kaufpreises vonv EUR 1,4 Mrd. für das gesamte Kraftwerk erfolgt. Daher rechne man mit Kosten von EUR 185 Mio. für EVN. Dies entspreche einem eher hohen Preis von EUR 4,5 Mio./MW, jedoch bei einem wesentlich höheren Großhandelspreis als zum Kaufzeitpunkt von Verbund. Hierdurch erreiche EVN zwar eine Reduktion des CO2-Fußabdrucks, jedoch bleibe die Frage offen, ob man dies nicht auch zu einem günstigeren Preis oder bei Volleigentum hätte tun können.
Im zweiten Winterquartal habe EVN erneut durch eine sehr starke operative Performance überzeugen können. Wider Erwarten sei dies auf einen Umsatzrückgang zurückzuführen. Einerseits habe das Unternehmen niedrigere Absatzzahlen an Stromerzeuger und eine Reduktion an Stromproduktion aus thermischen Kraftwerken verzeichnet. Andererseits hätten die Umweltservices über den Erwartungen gelegen, wodurch das operative Ergebnis, bereinigt um Einmaleffekte, den starken Anstieg von Q1/2010/11 habe fortsetzen können, trotz aktuell viel schwierigerer Bedingungen durch gestiegene Gas-Importpreise. Auch der optimistische Ausblick des Managements deute darauf hin, dass bereits im Sommerquartal schwarze Zahlen geschrieben werden könnten, was seit drei Jahren nicht mehr der Fall gewesen sei.
Es gebe Entspannung auf der Beschaffungsseite dank gefallener Großhandelspreise. Die Orderbücher im Umweltsegment seien sehr gut gefüllt. Der Konflikt in Mazedonien sei gelöst. Die Beteiligungen würden guten Ergebnisbeitrag bringen.
Die Konzernentwicklung sei durch die Unsicherheit der Verkaufspläne des zweiten Großaktionärs EnBW belastet. Das Ergebnis sei verstärkt von Performance der Minderheitsbeteiligungen abhängig. Es gebe eine verminderte Transparenz u.a. durch Osteuropa-Engagements.
Der gestiegene Aktienkurs von Verbund wird durch niedrigere Gewinne aufgewogen, wodurch die Analysten der Raiffeisen Centrobank zum Schluss gelangt sind, ihre Empfehlung für die EVN-Aktie von "kaufen" auf "halten" herabzustufen. Die Analystenberechnungen würden weiterhin ein Kursziel von EUR 13,50 ergeben. (Analyse vom 27.06.2011) (28.06.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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