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Enel bestätigt Jahresausblick


04.07.2011
Raiffeisen Centrobank

Wien (aktiencheck.de AG) - Aaron Alber, Analyst der Raiffeisen Centrobank, bestätigt das "halten"-Rating für die Enel-Aktie (ISIN IT0003128367 / WKN 928624).

Enel habe im ersten Quartal 2011 mit EUR 1,20 Mrd. um rund 14% mehr als im Vorjahr verdient und damit die Markterwartungen (im Durchschnitt EUR 1,07 Mrd.) deutlich übertreffen können. Der Umsatz (Q1/2011: EUR 19,54 Mrd.) und der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA; EUR 4,40 Mrd.) hätten ebenfalls über den Erwartungen gelegen. Der mittelfristige Ausblick sei erfreulich: Bis 2015 sollten EBITDA und Nettogewinn auf EUR 20 Mrd. bzw. EUR 5,8 Mrd. steigen. Im Gesamtjahr 2011 sollten beim EBITDA EUR 17,4 Mrd. und beim Nettogewinn EUR 4,5 Mrd. erreicht werden.

Die Erzeugungskapazität der Enel-Gruppe teile sich wie folgt auf: 57,8% würden auf thermische Kraftwerke entfallen, 29% auf erneuerbare Energiequellen (Wasser, Wind,
Geothermie, Biomasse und Solar) und 13,2% auf Kernkraft. Mit einem Ausstoß von 454 kg CO2 je MWh liege die spezifische Emission signifikant über dem europäischen Durchschnitt (2009: 322 kg/MWh).


Entgegen den Markterwartungen seien die Nettofinanzverbindlichkeiten im ersten Quartal 2011 nicht weiter abgebaut worden und hätten per Ende März bei EUR 45,56 Mrd. gelegen (Ende 2010: EUR 44,92 Mrd.). Den nach dem Erwerb der spanischen Endesa (ISIN ES0130670112 / WKN 871028) immensen Schuldenberg wolle Enel bis 2015 auf EUR 36,5 Mrd. abbauen.

Enel habe im Auftaktquartal von einer starken Entwicklung der Auslandsmärkte Lateinamerika, Osteuropa und Russland profitiert und die Markterwartungen auf allen Linien übertreffen können. Nach der geographischen Diversifikation erhöhe der Versorger nun das Tempo beim Ausbau der Erneuerbaren Energien. Der Ausblick für das laufende Jahr sei bestätigt worden, wonach sowohl EBITDA als auch Nettogewinn in etwa die Vorjahreswerte erreichen sollten. Der Versorger sei relativ günstig bewertet und biete eine attraktive Dividendenrendite.

Wegen der im Vergleich zu konjunktursensitiveren Unternehmen geringeren Wachstumsaussichten belassen die Analysten Raiffeisen Centrobank ihre Einschätzung für die Enel-Aktie jedoch auf "halten". (Analyse vom 04.07.2011) (04.07.2011/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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