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SABMiller langfristig erfolgreichster Brauereikonzern 15.07.2011
boerse.de-Aktienbrief
Rosenheim (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "boerse.de-Aktienbrief" platzieren bei der SABMiller-Aktie (ISIN GB0004835483 / WKN 861038) ein Kauflimit von 22,00 Euro.
SABMiller sei 2002 entstanden, als South African Breweries (SAB) den US-Konkurrenten Miller übernommen habe, wobei die Wurzeln beider Bierbrauer bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen würden. So sei der älteste südafrikanische Vorläufer Castle Breweries bereits 1895 in der Nähe von Johannesburg gegründet worden, um für Erfrischung in den Kehlen durstiger Goldschürfer zu sorgen. Fast 100 Jahre sei das Bier-Imperium dann praktisch ausschließlich auf dem Schwarzen Kontinent gewachsen, denn erst ab den 90ern habe SAB auch Brauereien in Osteuropa und China geschluckt.
In Nordamerika lägen die Ursprünge im Jahr 1855, als Frederick Miller in der US-Bierhauptstadt Milwaukee die Plank Road Brewery gekauft habe. Bis 1969 habe das Unternehmen selbstständig agiert, bevor Philip Morris - aus dem Altria hervorgegangen sei - das Ruder übernommen habe. Das Zigaretten-Unternehmen halte noch immer rund 27% der Anteile und sei damit größter Einzelaktionär. Schärfster Konkurrent bei der Übernahme von Miller sei damals übrigens PepsiCo (ISIN US7134481081 / WKN 851995) gewesen.
Heute beschäftige SABMiller rund 70.000 Mitarbeiter in 75 Ländern und belege, gemessen am Ausstoß, hinter Anheuser-Busch Inbev (ISIN BE0003793107 / WKN 590932)-Rang zwei der weltweit größten Bierbrauer. Da die Firmenzentrale inzwischen nach London übersiedelt habe, sei die Aktie sowohl im britischen FTSE 100 (ISIN GB0001383545 / WKN 031100) als auch im FTSE/JSE Top 40 enthalten, dem Leitindex der südafrikanischen Börse.
Rund um den Globus werde der Gerstensaft des Unternehmens unter mehr als 200 verschiedenen Markennamen ausgeschenkt. Davon dürften die internationalen Premium-Labels Pilsner Urquell, Grolsch, Peroni oder Miller Genuine Draft auch hierzulande ein Begriff sein. Demnächst könnte zudem die Position in Australien sowie im Pazifik-Raum deutlich ausgebaut werden. Denn für rund sieben Mrd. Euro würde SABMiller gerne den Konkurrenten Foster's (ISIN AU000000FGL6 / WKN 859881) übernehmen, der in Down Under auf einen stolzen Marktanteil von 50% komme. Bislang sei der Ausgang der Verhandlungen noch offen, nachdem das erste Gebot vom Foster's Management als zu niedrig eingestuft worden sei.
2010 hätten sich die Geschäfte - auch dank der Fußball-WM in Südafrika - ausgezeichnet entwickelt. Bei einem Ausstoß von 218 Mio. Hektolitern Bier (+2%) seien die Umsätze auf 28,3 Mrd. US-Dollar (+7%) geklettert, während beim Gewinn (3,0 Mrd. Dollar) sogar ein Plus von 20% zu Buche gestanden habe.
Auch wenn deutsche Bierkenner sicherlich heimischen Marken den Vorzug gäben, lohne ein näherer Blick auf die Performance-Kennzahlen. Denn bei unterdurchschnittlichem Risiko (Verlust-Ratio 2,19) seien seit 2001 mit 90%iger Gewinn-Konstanz im Mittel 16% p.a. aufgesattelt worden. Zusätzlich würden derzeit 2,0% Dividendenrendite winken. Nach einer zehn Monate dauernden Seitwärtskonsolidierung und dem zwischenzeitlichen Abtauchen unter die 200-Tage-Linie sei Ende Juni postwendend der erneute Aufwärtstrendwechsel gelungen. Jetzt sei sogar ein neues All-Time-High markiert worden, womit die beiden bisherigen Empfehlungen der Experten vom November und März im Schnitt 13% gewonnen hätten.
Da auf Sicht der kommenden fünf Jahre theoretisch weiteres Gewinnpotenzial von 115% besteht, platzieren die Experten von "boerse.de-Aktienbrief" bei der SABMiller-Aktie ein Kauflimit von 22,00 Euro, um beim nächsten Rücksetzer einzusteigen. (Ausgabe 244 vom 13.07.2011) (15.07.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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