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Erste Group Bank kontinuierlich stabile Ertragslage 01.08.2011
LB Baden-Württemberg
Stuttgart (aktiencheck.de AG) - Brigitte Martineau-Trauner, Analystin der Landesbank Baden-Württemberg, empfiehlt die Aktie der Erste Group Bank (ISIN AT0000652011 / WKN 909943) als "additional investment".
Der Gewinn vor Steuern des ersten Halbjahres 2011 sei im Vergleich zum Vorjahr mit 763 Mio. EUR nahezu unverändert gewesen. Die Nettozinsmarge sei mit durchschnittlich 2,96% stabil auf hohem Niveau geblieben. Auch Provisions- und Handelsergebnisse der Erste Group hätten sich nur wenig verändert. Der Nettokonzerngewinn sei um 5% yoy auf 496 Mio. EUR gestiegen.
Die Risikovorsorge sei im Jahresvergleich nur leicht zurückgegangen und habe sich im zweiten Quartal 2011 sogar wieder etwas erhöht. 59% der Nettogewinne würden aus dem Retail- und KMU-Banking in sieben CEE-Staaten, darunter fünf EU-Länder stammen. Die meisten dieser Länder hätten im Vergleich zu westeuropäischen Staaten gute Wachstumsraten aufgewiesen. Verluste seien jedoch in Ungarn, vor allem wegen der neu eingeführten Bankensteuer, in Rumänien und der Ukraine gemacht worden. Gute Gewinnzuwächse seien in der Tschechischen Republik (+23%), der Slowakei (+67) und Kroatien (+8%) erreicht worden.
Die NPL-Quote bezogen auf Kundenforderungen sei im ersten Halbjahr weiter auf 7,9% angestiegen. Während sich die Kreditqualität in Österreich verbessert habe, habe sich die NPL-Quote in den CEE-Ländern, vor allem wegen Rumänien und Ungarn auf durchschnittlich 11,7% erhöht. Das Management rechne aber insgesamt in 2011 weiterhin mit einer Stabilisierung in den CEE-Ländern.
Die Erste Group Bank sei in Lage die Staatshilfen (1,2 Mrd. EUR) in Form von Partizipationskapital des österreichischen Staates zurückzuzahlen, sobald die Aufsichtsbehörden dafür grünes Licht geben würden, voraussichtlich noch in diesem Quartal. Im EBA-Stresstest habe sich die Erste Group Bank mit einer Core Tier 1 von 8,1% im adversen Szenario auch im europäischen Vergleich ganz gut geschlagen. Die Refinanzierung erfolge überwiegend durch Kundeneinlagen. Die Bank habe nach eigenen Angaben den Kapitalmarktfundingbedarf in 2011 bereits vollständig gedeckt. Neben Kundeneinlagen (60%) werde das langfristigen Kapitalmarktfunding vor allem über Pfandbriefe und Private Placements gedeckt. Das Peripherie-Sovereign Exposure sei mit 1,4 Mrd. EUR , davon rund die Hälfte Italien, überschaubar.
Die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg empfehlen die Aktie der Deutschen Bank als "additional investment". (Analyse vom 01.08.2011) (01.08.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen gehörte einem Konsortium an, das die innerhalb von fünf Jahren zeitlich letzte Emission von Wertpapieren der Gesellschaft übernommen hat. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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