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STRABAG keine großen Überraschungen im dritten Quartal, aber zunehmend schwierigerer Ausblick


02.12.2011
Erste Bank

Wien (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der Erste Bank, Franz Hörl, stuft die Aktie von STRABAG (ISIN AT000000STR1 / WKN A0M23V) weiterhin mit "halten" ein.

Die Bauleistung von STRABAG im dritten Quartal 2011 (+8% auf EUR 4.169 Mio.) sei leicht besser als erwartet gewesen, während Umsätze, EBITDA, EBIT und Nettoergebnis nach Minderheiten alle 3 bis 5% unter den Analystenerwartungen gelegen hätten - insgesamt sei das Ergebnis in Ordnung gewesen.

Das Wachstum der Bauleistung sei insbesondere von den Märkten Deutschland, Polen und Nordeuropa sowie durch Zukäufe in der Schweiz getragen worden. Das Segment Hoch- und Ingenieurbau habe im dritten Quartal mit +15% erneut die stärksten Zuwächse dank positiver Nachfrage aus dem Privatsektor verzeichnet. Auch das Segment Transportinfrastruktur habe aufgrund des Booms im polnischen Straßenbau die Bauleistung noch um 6% steigern können. Allerdings sei für diesen Bereich bereits in den nächsten Quartalen von einer deutlichen Abschwächung auszugehen, was sich auch im weiter rückläufigen Auftragsstand (-12% zum Vorjahr) zeige.


Die rege Bautätigkeit in Polen gehe spätestens Anfang 2012 zu Ende und aufgrund der angespannten Verschuldungssituation in weiten Teilen Europas würden öffentliche Infrastrukturinvestitionen zurückgefahren. Während der solide Auftragsbestand das Geschäft im Hochbau auch über weite Teile von 2012 noch stützen sollte, verschlechtere sich aufgrund dern zunehmend schwachen europäischen Konjunktur und der angespannten Lage im Finanzsektor auch der Ausblick für diesen Bereich. Für 2011 erwarte man noch keine negative Überraschung - das Unternehmen erwarte unterm Strich ein Nettoergebnis nach Minderheiten von EUR 185 Mio., was auch der Analystenschätzung entspreche.

2012 erwarte das Unternehmen zwar noch ein Wachstum der Bauleistung etwa in Höhe der Inflation, allerdings nehme der Preisdruck in vielen Märkten deutlich zu und auch das Geschäft mit eigenen Rohstoffen leide bereits unter Nachfrageschwäche. Die vorherige EBIT Erwartung von EUR 330 Mio. nächstes Jahr sei nicht mehr bestätigt worden.

STRABAGs Aktienkurs werde seit Sommer auch vom laufenden Aktienrückkaufprogramm unterstützt. Zwischen Mitte Juli und Ende November habe STRABAG über die Börse als auch außerbörslich 7,87 Mio. Aktien (entspreche 6,91% der Gesamtaktien) zurückgekauft. Im Zuge des Programms könne das Unternehmen bis zu 10% der Aktien zurückkaufen und das Management sei auch gewillt die vollen 10% der Aktien zu erwerben.

Das Rückkaufprogramm sollte die STRABAG-Aktie auch in nächster Zeit noch nach unten hin stützen und die Halteeempfehlung der Analysten der Erste Bank bleibt deshalb vorerst aufrecht. Je mehr sich das Rückkaufprogramm jedoch der Marke von 10% nähere, desto eher sollten Investoren nach Ansicht der Analysten einen Verkauf ins Auge fassen, da mit einem inzwischen schlechteren wirtschaftlichen Ausblick deutliche Kursverluste nach Ende des Rückkaufprogramms drohen könnten. (Analyse vom 02.12.2011) (02.12.2011/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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