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EVN neutral 06.09.2002
Erste Bank
Die Analysten der Erste Bank stufen die Aktien von EVN (WKN 878279) mit "neutral" ein.
Nach der Bekanntgabe der Quartalszahlen letzte Woche habe man bei der Erste Bank die Schätzungen zur EVN überarbeitet und entsprechend angepasst. Das Jahresergebnis 2001/02 werde neben dem schwachen Finanzergebnis und Kostensteigerungen in Q3 vor allem stark durch die Auswirkungen der Hochwasserkatastrophe belastet werden. Auch das Folgejahr werde kein leichtes für den niederösterreichischen Energieversorger: Durch die Gasmarktliberalisierung per 1. Oktober erhöhe sich auch weiterhin der Druck auf die Margen. Auch seien 2002/03 noch keine positiven Effekte aus Strom- und Gaslösung zu erwarten. Bei beiden Partnerschaften seien übrigens noch die kartellrechtlichen Genehmigungen (mit Auflagen?) ausständig.
Die Analysten der Erste Bank haben daher ihre EPS-Schätzungen für heuer auf EUR 1,83 und für 2002/03 auf EUR 1,73 deutlich zurückgenommen. Obwohl das Unternehmen im Peergroup-Vergleich nun noch teurer sei als bisher, behalten die Analysten der Erste Bank ihr Neutral Rating bei, da sich offensichtlich ein Käufer, möglicherweise die französische EdF, auf dem Markt befinde und nun wieder kräftig zukaufe. Der Kurs sei nach der Hochwasserkatastrophe, Gerüchten um einen möglichen EdF-Rückzug aus Österreich und dem gleichzeitigen Aussetzen der seit knapp einem Jahr gewöhnten Käufe deutlich gefallen. Genau diese Käufe seien der Hauptgrund für die gute Performance der EVN-Aktie in diesem Jahr und sollten nun auch das Abwärtspotenzial limitieren.
Das Rating der Erste Bank für die Aktien von EVN lautet weiterhin "neutral".
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