|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
BWT "outperform" 13.09.2002
Erste Bank
Die Analysten der Erste Bank bewerten die BWT-Aktie (WKN 884042) mit "outperform".
Die Ergebnisse des 2. Quartals hätten aufgrund der schwachen Entwicklung im Industriegeschäft (Division AST) die Erwartungen nicht erfüllen können. Wenngleich der Umsatz im 2. Quartal 2002 von 105,5 Mio. Euro im 1. Quartal 2002 auf 115,4 Mio. Euro habe zulegen können bzw. gegenüber der Vorjahresperiode um +8% angestiegen sei, so habe sich das EBIT im ersten Halbjahr mit +6,3% auf 15,5 Mio. Euro enttäuschend gezeigt. Innerhalb der drei Geschäftsbereiche habe vor allem AET (Haushalte und KMUs) eine beeindruckende Entwicklung gezeigt.
Gegenüber dem Vorjahr habe der Umsatz einen Anstieg von 9,8% auf 127,2 Mio. Euro erreicht, beim EBIT eine Verbesserung um 22,8% auf 15,1 Mio. Euro. Vor allem in Südeuropa habe man eine gute Nachfrage verzeichnet, der osteuropäische Markt zeige sich mit einem Wachstum von 47% im 1. Halbjahr 2002 als Hoffnungsträger, während das Geschäft in Deutschland eher schwach verlaufen sei. Im Bereich AST habe sich der Geschäftsverlauf mit einem Umsatzplus von 5,8% auf 89,9 Mio. Euro weniger optimal gezeigt.
Vor allem die Töchter Christ (Reinstwasseraufbereitungsanlagen für die Halbleiterindustrie) und Kennicott (Wasseranlagen für Kraftwerke) hätten sich aufgrund schwacher Nachfrage unter den Erwartungen entwickelt und ließen auch für die nahe Zukunft keinen Turnaround erwarten. Die Umsätze in der Brennstoffzellen-Membran hätten ebenfalls enttäuscht - sie hätten bei 0,5 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2002 nach 0,7 Mio. im ersten Halbjahr 2001 gelegen. Ein Erreichen des Jahres-Planumsatzes von 3 Mio. Euro erscheine somit nicht mehr erreichbar.
Die ursprünglichen Jahres-Plandaten für die BWT - ein Umsatz von 444 Mio. Euro bei einem EBIT von 37,1 Mio. Euro - seien nicht mehr realistisch. Wichtige Kunden aus der Halbleiter- und Energieerzeugungsindustrie hätten ihre Investitionsbudgets reduziert, worunter auch die BWT leide. Trotz der bereits angelaufenen Anpassungsmaßnahmen (Restrukturierungskosten von 1 Mio. Euro) sei eine Belebung erst im Verlauf des nächsten Jahres wahrscheinlich. Aus diesen Gründen reduziere man die Gewinnschätzungen je Aktie für 2002 von 1,35 auf 1,08 Euro und für 2003 von 1,54 auf 1,27 Euro. Kurzfristig sehe man ein erhöhtes Risikopotenzial in der Aktie, erst in 2003 sollte eine Konjunkturerholung in den Schlüsselmärkten eine Ergebnisverbesserung und somit höhere Kurse bringen könnten.
Die Empfehlung der Analysten der Erste Bank für BWT lautet "outperform".
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|