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| US68389X1054 |
871460 |
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Oracle-Aktie: Konzern bittet SAP zum Tanz 28.02.2012
Frankfurter Tagesdienst
Detmold (www.aktiencheck.de) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" bleiben bei der Aktie von Oracle (ISIN US68389X1054 / WKN 871460) ohne Position.
Sieben Jahre lang würden sich US-Gerichte schon mit dem Vorwurf des Datendiebstahls beschäftigen, den Oracle dem Konkurrenten SAP (ISIN DE0007164600 / WKN 716460) ankreide. Nachdem dem Unternehmen anfangs eine Schadenersatzzahlung in Höhe von 1,3 Mrd. USD zugebilligt worden sei, sei die zu zahlende Summe im Rahmen eines Berufungsverfahrens auf 272 Mio. USD gesenkt worden.
Noch sei das Schauspiel aber nicht zu Ende. Oracle sei nach wie vor der Ansicht, dass man einen Anspruch auf mehr als 4 Mrd. USD habe. Ein weiterer Gerichtstermin solle Klarheit bringen, welche Summe letzten Endes von den SAP-Konten auf die von Oracle fließen werde. Oracle habe es nicht eilig, während SAP lieber heute als morgen einen Schlussstrich ziehen würde.
Oracle sitze am längeren Hebel und lasse den Konkurrenten zappeln. Der von SAP angestrebte Verhandlungstermin im Juni komme nur zustande, wenn Oracle zustimme. Für SAP sei das Damoklesschwert ein lästiges Übel, da man entsprechende Rückstellungen verbuchen müsse und das Mammut-Verfahren Kapital und Arbeitskräfte binde.
Oracle sei indes in einer äußerst komfortablen Verhandlungsposition. Der Nebenkriegsschauplatz sei Balsam auf die eigene Seele. Zuletzt habe man erneut Marktanteile an SAP abgeben müssen.
Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" bleiben bei der Oracle-Aktie ohne Position. (Ausgabe 32 vom 27.02.2012) (28.02.2012/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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