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Sulzer-Aktie: Wachstum und operative Leistung qualifizieren für eine Bewertungsprämie


05.03.2012
Sarasin Research

Zürich (www.aktiencheck.de) - Der Analyst von Sarasin Research, Oskar Schenker, stuft die Aktie von Sulzer (ISIN CH0038388911 / WKN A0NJPK) weiterhin mit dem Anlageurteil "buy" ein.

Sulzer habe 2011 den Bestellungseingang, dank Erholung in den frühzyklischen Märkten und gestiegener Aktivitäten spätzyklischer Industrien, gegenüber dem Vorjahr um 8,4% auf CHF 3,57 Mrd. gesteigert. Der Umsatz sei um 12,4% auf CHF 3,58 Mrd. angestiegen. Akquisitions- und währungsbereinigt habe der Bestellungseingang 13,7% und das Umsatzwachstum 17,2% über dem Vorjahr gelegen.

Alle vier Divisionen seien bei Bestellungseingang und Umsatz gegenüber Vorjahr gewachsen und hätten eine durchschnittliche operative Marge (ROS) von 10,2% erwirtschaftet, was unter dem Vorjahreswert von 12,8% liege. Die Margeneinbusse sei weitgehend auf das Pumpensegment zurückzuführen (Einfluss Cardo), dessen ROS von 12% auf 9,6% zurückgegangen sei. Das Pumpensegment steuere 49% zum Gruppenumsatz bei und sei somit bestimmend. Der Nettogewinn 2011 habe CHF 280 Mio. gegenüber CHF 300 Mio. im Jahr zuvor erreicht. Der Gewinn pro Aktie habe CHF 8,25 betragen, von denen unverändert zum Vorjahr CHF 3,0 als Dividende vorgeschlagen würden.


Mit der Präsentation der Jahreszahlen habe Sulzer geänderte Mittelfristziele 2015 kommuniziert. So solle das jährliche organische Umsatzwachstum bei 6 bis 8% liegen. Die operative Marge (EBIT) sollte bis 2015 in einem Korridor zwischen 11% bis 13% verlaufen und die Rendite auf dem eingesetzten Kapital 20% übersteigen. Die neuen Ziele würden höhere Schätzungen für die Jahre 2013 bis 2015 implizieren, welche bis zur ihrer Präsentation so nicht in den Analystenschätzungen berücksichtigt gewesen seien. Auch habe Sulzer konservative Annahmen betreffend des künftigen Erfolgs der Akquisitionen der letzten beiden Jahre. Es sei denkbar, dass das Synergiepotenzial zu den einzelnen Divisionen höher ausfallen werde.

Die Bilanz per Ende 2011 sei mit einer Eigenkapitalquote von 46% und einer Nettoverschuldung von CHF 337 Mio. solide, obwohl sie durch die Akquisitionen belastet worden sei. Der Mittelfluss aus der Geschäftstätigkeit sei mit CHF 189 Mio. tiefer als in den Vorjahren gewesen. Dank der erfolgreichen Platzierung einer CHF-Obligationsanleihe in Höhe von CHF 500 Mio. mit einer Laufzeit von fünf Jahren sei der Bestand an flüssigen Mitteln bei CHF 423 Mio. per Ende 2011 geblieben.

Sulzer verfüge nach den getätigten Akquisitionen über einen gesunden Mix aus Service und Produkt- bzw. Systemgeschäft. Die vier Divisionen bzw. sechs Endabnehmerindustrien ergäben eine gute Diversifizierung betreffend die weltweit nachgefragten Produkte und Dienstleistungen. Die Endabnehmermärkte seien einerseits frühzyklisch für Automobil, Wasser und Aviatik. Andererseits seien Öl & Gas, HPI sowie Energieerzeugung tendenziell spätzyklisch.

Die höheren Mittelfristziele des Unternehmens dürften zu weiteren positiven Schätzungsanpassungen führen. Dies relativiere die Bewertung, welche heute in etwa dem Schnitt der Vergleichsgruppe entspreche. Das überdurchschnittliche Wachstum und die wiederholt ausgezeichnete operative Leistung würden aus Sicht der Analysten für eine Bewertungsprämie qualifizieren. Die Aktie sei weiterhin attraktiv.

Die Analysten von Sarasin Research bestätigen ihre "buy"-Einstufung für die Sulzer-Aktie. (Analyse vom 05.03.2012) (05.03.2012/ac/a/a)




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