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STRABAG-Aktie: finale 2011-Zahlen waren wie erwartet 27.04.2012
Erste Bank
Wien (www.aktiencheck.de) - Der Analyst der Erste Bank, Franz Hörl, stuft die STRABAG-Aktie (ISIN AT000000STR1 / WKN A0M23V) weiterhin mit "reduzieren" ein.
STRABAG habe heute finale Zahlen für 2011 vorgelegt, Bauleistung und Auftragsbestand seien bereits zuvor berichtet worden. Die Ergebnisse hätten weitgehend den Analysten-Schätzungen und der Firmen-Guidance entsprochen. Die Umsätze hätten um 11% auf EUR 13,7 Mrd. zugelegt, der operative Gewinn (EBIT) um 12% auf EUR 335 Mio. und das Nettoergebnis nach Minderheiten um ebenfalls 12% auf EUR 195 Mio. Beim Nettoergebnis hätten im Schlussquartal Fremdwährungsgewinne geholfen, die erwartet höheren Minderheitenanteile zu kompensieren, wodurch der Gewinn um EUR 10 Mio. über der Guidance und EUR 7,5 Mio. über der Analysten-Schätzung gelegen habe. Die Dividende entspreche mit einem Anstieg von 9% auf EUR 0,60 pro Aktie den Analysten-Erwartungen.
Beim Ausblick auf 2012 bestätige STRABAG zwar die Erwartung einer stabilen Bauleistung von EUR 14,3 Mrd., bezeichne aber ihre Prognose für das EBIT von über EUR 300 Mio. als "mehr als ehrgeizig". Die fehlenden Infrastrukturinvestitionen der öffentlichen Hand in Europa würden sich negativ auf die Renditen, vor allem im Verkehrswegebau auswirken. Die Analysten hätten aus diesem Grund bereits in ihrem letzten Update ihre Schätzungen für 2012 und 2013 gekürzt und die Aktie von "halten" auf "reduzieren" gestuft.
Die Analysten der Erste Bank bleiben vorerst bei der "reduzieren"-Einstufung für die STRABAG-Aktie. Zu den wirtschaftlich schwierigeren Rahmenbedingungen komme das im Juli auslaufende Aktienrückkaufprogramm. Das Rückfallpotenzial würden die Analysten auf dem derzeitigen Niveau jedoch bereits für begrenzt halten, weil STRABAG über eine sehr gesunde Bilanz verfüge. Das Kursziel werde bei EUR 21,50 gesehen. (Analyse vom 27.04.2012) (27.04.2012/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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