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Wienerberger-Aktie: Operatives Geschäft verläuft weiterhin enttäuschend 24.08.2012
Erste Group Research
Wien (www.aktiencheck.de) - Der Analyst von Erste Group Research, Franz Hörl, bewertet die Wienerberger-Aktie (ISIN AT0000831706/ 852894) mit dem Votum "halten".
Das operative Geschäft von Wienerberger sei im zweiten Quartal 2012 weiterhin enttäuschend verlaufen. Dank positiver Konsolidierungseffekte aus der für einen Monat enthaltenen Pipelife (habe etwa EUR 80 Mio. zum Umsatz und EUR 8 Mio. zum EBITDA beigetragen) sowie weiteren rund EUR 10 Mio. von Tondach Gleinstätten sei der Umsatz um 11% auf EUR 654 Mio. gestiegen.
Während die Preise im ersten Halbjahr um 4% hätten erhöht werden können, habe das organische Volumenwachstum -9% betragen. Die Ziegelnachfrage sei mit Ausnahme Deutschlands in allen europäischen Ländern schwach verlaufen. Der sich langsam erholende US-Markt sowie die wachsenden Märkte in Russland und Indien hätten diese Entwicklung aufgrund ihrer viel geringeren Größe bei weitem nicht kompensieren können.
Infolge der schlechten Kapazitätsauslastung sei das bereinigte EBIT im zweiten Quartal um 18% auf EUR 52 Mio. gesunken. Das Nettoergebnis habe zwar die Erwartungen übertroffen, was jedoch einem außerordentlichen Buchgewinn (EUR 42 Mio.) aus der Aufwertung der ursprünglichen 50% an Pipelife zu verdanken gewesen sei und deshalb kaum Relevanz habe. Die Nettofinanzverschuldung (ohne Hybridkapital) habe sich zum Halbjahr aufgrund der Pipelife-Übernahme sowie saisonal von EUR 443 Mio. auf EUR 880 Mio. verdoppelt.
Aufgrund der schlechten Visibilität verzichte das Management weiterhin auf eine Guidance. Man erwarte aber, dass sich die Schwäche im Baustoffsektor fortsetzen und die Kapazitätsauslastung im Unternehmen heuer deutlich unter den 65% aus 2011 liegen werde. Wienerberger plane deshalb weitere Restrukturierungsmaßnahmen um EUR 40 Mio. Kosten bis Ende 2013 einzusparen. Die Cash-Restrukturierungskosen sollten EUR 15 Mio. betragen. Zusätzlich wolle man die Normalinvestitionen von EUR 140 Mio. auf EUR 110 Mio. jährlich reduzieren.
Auch die Analysten würden derzeit noch keine Anzeichen einer Trendwende auf den Europäischen Häusermärkten sehen und würden ihre Schätzungen voraussichtlich weiter absenken. Wir warten weiterhin auf erste Zeichen einer Trendwende vor einer Hochstufung.
Die Analysten von Erste Group Research stuft die Wienerberger-Aktie mit dem Rating "halten" ein. Das Kursziel sehe man bei EUR 7,50. (Analyse vom 24.08.2012) (24.08.2012/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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