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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 6,56 € |
6,59 € |
-0,025 € |
-0,38 % |
23.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| GB0007980591 |
850517 |
- € |
- € |
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BP akkumulieren 31.10.2002
Commerzbank
Die Analysten der Commerzbank stufen die Aktie von BP (WKN 850517) mit dem Rating "akkumulieren" ein.
Mit der Ankündigung, sein Produktionsziel für 2005 möglicherweise nicht einhalten zu wollen, mache BP aus der Not eine Tugend. Die Zielwachstumsrate von 5,5% jährlich bis 2005 sei derzeit aufgrund Verzögerungen bei entscheidenden Projekten und der steigenden Kosten zur Aufrechterhaltung der Produktion auf in der Ausbeutung bereits fortgeschrittenen Feldern nicht erreichbar. Bei den Gründen handele es sich um dieselben, aufgrund derer bereits die mittelfristigen Produktionsziele im Jahr 2001 nicht erreicht worden seien.
BP werde im Februar 2003 neue Zielzahlen zum Produktionswachstum bekannt geben. Vorläufig würden die Analysten ihre Schätzung für die Produktionswachstumsrate von 5,5% jährlich auf 4% senken. Aufgrund dessen und angesichts der enttäuschenden Ergebnisse für das 3. Quartal senke man das Kursziel von 510 GBp auf 470 GBp. Absolut gesehen sei die Aktie weiterhin unterbewertet. Angesichts der Unsicherheit bei den Zielzahlen, die mittlerweile für die Zeit nach 2003 bestehe, würden die Anleger jedoch einen weiten Bogen um BP machen. Die Aktie werde mit einer EV/DACF-Kennzahl von 8,4 gehandelt, was gegenüber RD/Shell einen Aufschlag von 20% bedeute. Die Analysten seien nicht bereit, einen derartigen Aufschlag zu zahlen, solange die Unsicherheit hinsichtlich der Produktionswachstumsziele nicht beseitigt sei. Anderswo im Sektor lasse sich besseres Wertpotential finden.
Die Analysten gingen davon aus, dass BP mit Bekanntgabe der Gesamtjahresergebnisse im Februar seine Produktionsziele senken werde. Vorläufig habe man die Wachstumsannahme von 5,5% jährlich auf 4% jährlich gesenkt, woraus sich für 2005e eine Produktion von 4,0 Mio. b/doe ergebe.
BP gehe von einem Ergebniswachstum aus der Selbsthilfe von 1,2-1,4 Mrd. US-Dollar im Jahr 2002 aus, anstatt der zuvor erwarteten 1,4 Mrd. US-Dollar. Hierin spiegele sich im wesentlichen das Verfehlen der Volumenwachstumsziele sowie des Kostensenkungszieles von 6% im E&P-Geschäft wider. Das untere Ende der Bandbreite deute auf einen Gewinnvorteil nach Steuern von 786 US-Dollar oder 9,7% bei Annahme des zyklischen Durchschnitts hin.
BP habe für das 3. Quartal 2002 ein zugrundeliegendes Nettoergebnis von 2,29 Mrd. US-Dollar ausgewiesen, was ggü. dem Vorjahr einen Rückgang um 13% bedeute. Somit bewege sich der Konzern in der unteren Hälfte der Marktbandbreite von 2,2-2,5 Mrd. US-Dollar und sei hinter der Konsensprognose (2,37 Mrd. US-Dollar) zurück geblieben. Sowohl im E&P- als auch im Raffinerie- und Vertriebsgeschäft hätten die Ergebnisse die Erwartungen enttäuscht.
Gegenüber dem Kursziel von 470 GBp sei die Aktie mit 17% unterbewertet. Die hervorragende Bewertung EV/DACF-Kennzahl von 8,4 Für 2003e sei angesichts der Unsicherheit hinsichtlich der Produktionsziele anfällig. BP möge ein absoluter Hinsicht unterbewertet sein, angesichts der Unsicherheit hinsichtlich der Produktionsziele sei es jedoch unwahrscheinlich, dass der Wert eine überdurchschnittliche Kursentwicklung erziele.
Das Rating der Analysten der Commerzbank für die Aktie von BP lautet "akkumulieren".
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