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Datum/Zeit |
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32,12 $ |
+0,67 $ |
+2,09 % |
24.04/22:10 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| CA4969024047 |
A0DM94 |
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Kinross Gold-Aktie: bietet das Papier wieder eine Wachstumsstory? 02.10.2012
Frankfurter Tagesdienst
Detmold (www.aktiencheck.de) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" steigen bei der Aktie von Kinross Gold (ISIN CA4969024047 / WKN A0DM94) ein.
Der Anteilsschein des kanadischen Goldminenkonzerns habe bis vor zwei Jahren noch als chancenreicher Wert gegolten. Doch nach der Übernahme des Konkurrenten Red Black Mining für satte 7,1 Mrd. USD habe sich der Kurs aufgrund der überteuerten Transaktion nach unten verabschiedet.
Durch die Übernahme habe der Konzern Zugriff auf die Tasiat East Goldmine in Mauretanien erhalten, die vom Management als eine der aussichtsreichsten Goldlagerstätten der Welt gepriesen worden sei. Dank dieser Mine habe man die Gesamtförderung bis 2015 auf 3,9 Mio. Unzen steigern wollen. Doch der schöne Traum sei geplatzt und die Vorstellungen hinsichtlich der Gesamtförderung für 2015 seien auf 2,8 Mio. Unzen revidiert worden. Auch weil Tasiat die hohen Erwartungen nicht habe erfüllen können, habe der Konzern 2011 eine Firmenwertabschreibung von 2,94 Mrd. EUR vornehmen und den höchsten Verlust der Firmengeschichte verbuchen müssen. Wie in solchen Situationen nicht unüblich, habe dieses Desaster dem langjährigen CEO Tye Burt den Job gekostet.
Auf Basis des anziehenden Goldpreises hätten sich die Aussichten zuletzt deutlich gebessert. Dabei verschiebe sich der operative Fokus der Branche immer mehr auf Förderstätten außerhalb Südafrikas, da sich durch zunehmend gewalttätigen Unruhen unter den südafrikanischen Minenarbeitern das Tagesgeschäft im einst größten Goldförderland der Welt in den letzten Jahren massiv verschlechtert habe.
Bei Kinross Gold rücke insbesondere die neue russische Goldmine Dvoinoye in den Vordergrund, die im ersten Halbjahr 2013 mit der Förderung beginnen solle. Das Gesamtfördervolumen des Konzerns stamme in 2012 zu 22% aus Russland. Unter den zehn Goldminen, die Kinross Gold weltweit betreibe, weise die russische Kupol-Mine die höchste Profitabilität aus und sie habe rund 40% zum operativen Ergebnis beigetragen. Mit Beginn der Förderung in Dvoinoye dürfte das Gesamtvolumen der russischen Produktion um mindestens 215.000 Unzen ansteigen. Da das Gestein der Dvoinoy-Mine einen überdurchschnittlich hohen Goldanteil von 17,8 Gramm je Tonne aufweise, sollte damit die Produktivität und die Ergebnisentwicklung von Kinross Gold einen deutlichen Schub erhalten.
Zudem würden die Experten die Vorstellungen des neuen CEO Paul Rollinson, zugunsten nachhaltig hoher Cash Flows auf ein Wachstum um jeden Preis zu verzichten zu wollen, als positiven Ansatz werten. Ein hohes Bewertungspotenzial ergebe sich auch aus Goldverkommen, auf die der Konzern Zugriff habe. Bei einem durchschnittlichen Goldgehalt von über 0,7 Gramm je Tonne würden sich die Goldreserven auf rund 63 Mio. Unzen belaufen. Lege man den aktuellen Börsenwert zugrunde, werde eine Unze dann mit weniger als 200 USD bewertet. Dies lasse die Kanadier zu den am günstigsten bewerteten Goldminenkonzernen aufrücken. Aktuell notiere das Papier bei 10,21 USD.
Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" steigen bei der Aktie von Kinross Gold ein und sichern das Engagement mit einem Stop-Loss bei 7,45 USD ab. (Ausgabe 151 vom 01.10.2012) (02.10.2012/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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