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Yahoo!-Aktie: Konzern flattert eine üppige Rechnung ins Haus 04.12.2012
Frankfurter Tagesdienst
Detmold (www.aktiencheck.de) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" behalten ihr Engagement bei der Aktie von Yahoo! (ISIN US9843321061 / WKN 900103) bei.
Das Urteil sei noch nicht rechtskräftig, doch es wirble schon jetzt eine Menge Staub auf. Zu einer Strafe von 2,7 Mrd. USD habe ein mexikanisches Gericht Yahoo! verdonnert. Als Kläger seien zwei mexikanische Unternehmen aufgetreten, die mit einer Yahoo!-Tochter einen Gelbe-Seiten-Service betrieben hätten. Die Anklage habe auf Vertragsbruch gelautet, die Strafzahlung sei eine Entschädigung für entgangene Gewinne.
Der US-Internetkonzern werde sich gegen das Urteil wehren. Bleibe die Strafe in der genannten Höhe bestehen, müsse sich Yahoo! strecken, um nicht in Bedrängnis zu geraten. Der Konzern habe zuletzt einen Quartalsumsatz von 1,2 Mrd. USD erwirtschaftet.
Das Unternehmen müsste auf Kapitalreserven zurückgreifen, die eigentlich dafür vorgesehen gewesen seien, die Expansionspläne voranzutreiben. Mit dem Verkauf von Anteilen an dem chinesischen Internetkonzern Alibaba.com habe Yahoo! in diesem Jahr 8,4 Mrd. USD erzielt.
Es sei damit zu rechnen, dass die Strafzahlung zumindest markant gekürzt werde. Dass Yahoo! völlig ohne Schadenersatzzahlung davonkomme, sei aber unwahrscheinlich. Ohne eine schnelle Klärung drohe eine unliebsame Hängepartie.
Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" behalten ihr Engagement bei der Yahoo!-Aktie bei. Der Stopp-Loss sollte bei 17,20 USD platziert werden. (Ausgabe 185 vom 03.12.2012) (04.12.2012/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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