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Ericsson-Aktie: Wertberichtigung bei Chiptochter ST-Ericsson 20.12.2012
National-Bank AG
Essen (www.aktiencheck.de) - Manfred Jaisfeld, Analyst der National-Bank AG, rät die Aktie von Ericsson (ISIN SE0000108656 / WKN 850001) weiterhin zu kaufen.
Der schwedische Telekomausrüster werde nach einer Meldung von heute im Schlussquartal eine Belastung in Höhe von etwa 8 Mrd. SEK (Schwedische Krone) (rund 920 Mio. EUR) für das Joint Venture ST-Ericsson verbuchen. Da der nicht zahlungswirksame Aufwand steuerlich nicht abzugsfähig sein werde, rechne sich die Belastung in gleicher Höhe bis auf das Nettoergebnis durch. Bislang werde im Konsens für das Gesamtjahr 2012 ein Gewinn von rund 11 Mrd. SEK prognostiziert. Ferner habe Ericsson bekannt gegeben, seinen 50% Anteil an dem Gemeinschaftsunternehmen im Zuge des für 2013 geplanten Ausstiegs des Partners STMicroeletronics (ISIN NL0000226223 / WKN 893438) nicht ausbauen zu wollen.
Der hohe Wertberichtigungsbedarf stelle in den Augen der Analysten klar eine Negativüberraschung dar. In Kombination mit dem Verweis auf eine Prüfung der zur Verfügung stehenden Optionen für das Joint-Venture und der klaren Absage einer Übernahme des STM-Anteils habe sich nach Einschätzung der Analysten die Wahrscheinlichkeit für einen mittelfristigen Ausstieg Ericssons deutlich erhöht. Der Konzern könnte sich dann auf seine weltweite Marktführerschaft im Bereich der mobilen Netzwerkinfrastruktur fokussieren. Die Analysten würden Ericsson hier als Nutznießer des Netzausbaus sehen, den die Telekomdienstleister als Folge einer zunehmenden Nutzung des Internets über mobile Geräte vornehmen müssten. Eine entsprechende Entscheidung könnte daher im kommenden Jahr als Katalysator für die Kursentwicklung der Aktie fungieren.
Die Analysten der National-Bank AG bestätigen ihre "kaufen"-Einstufung für die Ericsson-Aktie. Das Kursziel sehe man bei 70 SEK. (Analyse vom 20.12.2012) (20.12.2012/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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