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Turbo Call-Optionsschein auf Bank of America: Investmentidee - Optionsscheineanalyse


21.01.2014
Bank Vontobel Europe AG

München (www.optionsscheinecheck.de) - Für Vontobel ist Bank of America (ISIN US0605051046 / WKN 858388) eine Investmentidee und die Bank Vontobel Europe AG liefert Vorschläge, wie Anleger mit Optionsscheinen von dieser Einschätzung profitieren können.

Wie viele andere Unternehmen in der Finanzbranche habe auch das zweitgrößte Kreditinstitut der USA, Bank of Amerika, in den Jahren nach der Finanzkrise mit Abschreibungen auf toxische Kredite zu kämpfen gehabt. Die Übernahmen der angeschlagenen Hypothekenbank Countrywide Financial, sowie der zu seiner Zeit drittgrößten US-Investmentbank, Merrill Lynch, hätten die Bücher der BofA in den Folgejahren der Krise zusätzlich belastet.

Diese Ereignisse hätten sich nicht nur im Aktienkurs des Unternehmens widergespiegelt, sondern auch in den Geschäftsberichten. Daraufhin sei es zu massiven Restrukturierungsmaßnahmen innerhalb der Bank gekommen, welche auch zu einem Kostenreduzierungsprogramm geführt hätten. Um das Geschäft möglichst schnell zu optimieren, sei in 2009 auch die Dividende von USD 0,32 auf USD 0,01 herabgesetzt worden.

Betrachte man die Geschäftsberichte des Bankinstituts, sei der Tiefpunkt im Jahr 2010 erreicht worden, als man das Jahr mit einem Verlust nach Steuern von USD 2,2 Mrd. abgeschlossen habe. Die folgenden Geschäftsjahre, 2011 und 2012, seien trotz weniger Umsätze im Vergleich besser als 2010 gelaufen.

Letzte Woche habe das Kreditinstitut die Zahlen für das vierte Quartal 2013 vorgelegt und dabei die Analystenerwartungen übertreffen können. Branchenexperten seien der Meinung, dass es mit Bezug auf die Bilanz eines der erfolgreichsten Jahre in der Historie der zweitältesten US-Bank gewesen sei. Während des letzten Quartals in 2013 habe die Bank einen Umsatz von USD 22,3 Mrd. (2012: 19,6 Mrd.) erwirtschaftet und dabei einen Gewinn von USD 3,4 Mrd. eingefahren. Dies entspreche unterm Strich einem Gewinn von USD 0,29 pro Aktie. Analysten hätten für das vierte Quartal lediglich mit einem Umsatz von USD 21,2 Mrd. bzw. einem Gewinn von USD 0,26 pro Aktie gerechnet.

Verbesserte Kreditkonditionen und eine Reduzierung im Kreditrisiko hätten dazu geführt, dass die Bank in der Lage gewesen sei, einen geringeren Teil für potenzielle Kreditausfälle zur Seite zu legen. Im Vergleich zum Vorjahr (2012: USD 2,2 Mrd.), habe die Bank für potenzielle Ausfälle in 2013 lediglich USD 336 Mio. zurückgehalten. Die Differenz sei zu den Umsätzen hinzugefügt worden und habe damit helfen können, die Gewinne des Unternehmens in 2013 zu beflügeln. Weiterhin habe die Investmentbanking-Sparte der BofA das erste Mal seit der Übernahme von Merrill Lynch, mehr verdienen können als der größere Rivale, J.P. Morgan Chase & Co.


Da Unternehmenskunden die günstigen Kreditkonditionen für Anleiheemissionen genutzt hätten, habe die Sparte die Honorare um 17% auf USD 6,41 Mrd. im Vergleich zum Vorjahr steigern können. Auch die Hypotheken-Sparte habe in 2013 nicht enttäuscht und Positives zum Endergebnis beitragen können. Nichtsdestotrotz bleibe dieser Geschäftsbereich wohl auch in Zukunft ein Sorgenkind. Seit Mai 2013 seien die Zinsen für Hypothekenkredite von 3,35% auf aktuell 4,51% angestiegen, was zu einem Rückgang in der Nachfrage für Hypothekenkredite geführt habe.

Zusammenfassend lasse sich sagen, dass die Bank den Restrukturierungsvorgang bisher erfolgreich habe durchführen können. Aus diesem Grund würden Branchenexperten damit rechnen, dass das Institut in naher Zukunft auch wieder eine höhere Dividende auszahlen könnte. Das Kostensenkungsprogramm solle aber auch in Zukunft fortgesetzt werden. Laut eigenen Angaben möchte man das Online-Banking ausbauen, um so die lokalen Fazilitäten abbauen zu können und Personalkosten einzusparen. Ob die Restrukturierungsmaßnahmen auch in Zukunft erfolgreich umgesetzt werden könnten, bleibe zu diesem Zeitpunkt allerdings abzuwarten.

Aus charttechnischer Perspektive sei zu erkennen, dass die Aktie vergangene Woche den seit Ende 2011 formenden Aufwärtstrendkanal habe durchbrechen können.

Derzeit würden 17 Analysten bei Bloomberg die Bank of America-Aktie mit "kaufen" und 20 Analysten mit "halten" bewerten. Fünf Analysten würden die BofA auf "verkaufen" setzen. Das 12-Monats-Kursziel bei Bloomberg liege bei USD 17,88.

Eine Investmentidee sei zum Beispiel der Call Turbo-Optionsschein (ISIN DE000VZ1EJE6 / WKN VZ1EJE) auf Bank of America. Das Open-End-Produkt habe einen Hebel von 5,04. Der Basispreis liege bei USD 13,75. Die Knock-Out-Barriere betrage USD 13,75. Der Abstand zu Knock-Out-Barriere liege bei 19,00%. Der aktuelle Kaufpreis belaufe sich auf 2,52 EUR.

Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung der Aktienkurse von den hier genannten Unternehmen von vielen unternehmerischen, ökonomischen und politischen Einflussfaktoren abhängig seien, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Zudem seien vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft. Darüber hinaus seien internationale Engagements stets vielseitigen Risiken wie Währungsrisiken oder etwa regulatorischen Risiken ausgesetzt, welche kurz- und langfristig zu negativen Effekten führen und sich negativ auf den Aktienkurs und somit auf die sich darauf beziehenden strukturierten Produkte auswirken könnten.

Man sollte beachten, dass bei einer Investition in diese Produkte keine laufenden Erträge anfallen würden. Die Produkte seien nicht kapitalgeschützt, im ungünstigsten Fall sei ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich. Bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten bzw. der Garantin drohe dem Anleger ein Geldverlust. Darüber hinaus sei der Anleger bei Nicht-Quanto-Produkten einem Währungsrisiko ausgesetzt. Bei Turbo-Optionsscheinen handle es sich ferner um besonders risikoreiche Instrumente der Geldanlage. (21.01.2014/oc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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