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EVN neutral


20.12.2002
Erste Bank

Die Analysten von Erste Bank stufen die Aktie der EVN AG (WKN 878279) weiterhin mit "neutral" ein.

Der niederösterreichische Versorger EVN habe auf den ersten Blick überraschend gute Gesamtjahreszahlen 2001/02 aufweisen können. Trotz der Schwierigkeiten im vierten Quartal (EVN habe Schäden beim Hochwasser in der Höhe von EUR 12 Mio. erlitten ) und anhaltend hohem Margendruck sei es dem Unternehmen gelungen, das Vorjahresergebnis zu übertreffen. Nicht unwesentlichen Anteil hätten dabei allerdings Einmaleffekte.


Die Umsätze seien dank starker Zuwächse im Handelsgeschäft um knapp 10% auf EUR 1.114 Mio. gestiegen, das operative Ergebnis habe sich auf EUR 127 Mio. verbessert, nach EUR 121 Mio. im Vorjahr, wobei in diesem Ergebnis Rückstellungsauflösungen in der Höhe von über EUR 19 Mio. enthalten seien. Einen erstaunlich großen Anteil am Gewinn vor Steuern habe das Finanzergebnis, das nach dem dritten Quartal noch klar negativ gewesen sei. Grund hierfür sei vor allem die Erstanwendung von IAS 39, die in Zukunft das Finanzergebnis sehr volatil und wenig prognostizierbar machen werde.

Interessant werde es bei der EVN zu Jahreswechsel. Mehr als 20% der EVN-Aktien würden dann ihren Besitzer wechseln. Der Syndikatsvertrag zwischen Verbund, EAG und EStAG laufe per Jahresende aus. Verbund (14,4%) und EAG (6,4%) würden ihre Anteile an der EVN verkaufen. Noch stehe offiziell nicht fest, wer kaufen werde. Die steirische EStAG habe aus dem Vertrag ein Vorkaufsrecht. Sollte von diesem Vorkaufsrecht Gebrauch gemacht werden, so würde nach Ansicht der Analysten die französische EdF dahinter stehen, die ein Viertel an den Steirern halte. Sobald die neue Aktionärstruktur feststehe, werde man eine neue Analyse mit den nach den Gesamtjahreszahlen überarbeiteten Schätzungen publizieren.

Bis dahin behalten die Analysten von Erste Bank ihre Empfehlung für die Aktie der EVN AG weiterhin auf "neutral".




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