|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Ciba SC akkumulieren 06.02.2003
Bankgesellschaft Berlin
Der Analyst Oliver Günter von der Bankgesellschaft Berlin stuft die Aktie von Ciba SC (WKN 905373) mit "akkumulieren" ein.
Ciba habe im 4. Quartal ein insgesamt solides Ergebnis erzielt, das im Rahmen der Erwartungen gelegen habe. Der Umsatz sei in lokalen Währungen um 6% gestiegen (-1,6% in CHF). Das EBITDA habe in lokalen Währungen um 11% zulegen können (-6,5% in CHF). Gegenüber dem Vorquartal sei das EBITDA deutlich rückläufig gewesen. Dies sei laut Management nicht im mindesten auf eine verschlechterte Marktverfassung zurückzuführen, sondern auf normale Fluktuationen bei den Kosten. Das Management habe schon früher betont, dass Quartalsgewinne bei Ciba keinerlei Aufschluss über die Geschäftslage zulassen würden, weil das Unternehmen die Kosten nicht glätte, sondern so verbuche, wie sie anfallen würden. Die Variabilität der Quartalsergebnisse sei damit sehr hoch. Das negative Preismomentum sei im 4. Quartal abgeflacht. In einigen Bereichen sei es bereits zu Preiserhöhungen gekommen. Damit bestätige Ciba die Aussagen von Wettbewerber Great Lakes. Dies sei die wichtigste Botschaft in Bezug auf das 4. Quartal.
Das Unternehmen habe einen sehr vernünftigen Ausblick gegeben, indem es drei Szenarien dargestellt habe. Das erste Szenario unterstelle Krieg im Irak. Hier wäre laut Ciba keine vernünftige Aussage über 2003 möglich. Das zweite Szenario gehe von einer leichten wirtschaftlichen Erholung im 2. Halbjahr aus. Dies sei das Szenario, welches dem "offiziellen" Ausblick zugrunde liege: Umsatzsteigerung in lokalen Währungen, verbesserte EBITDA-Marge, höherer Nettogewinn in CHF. Das dritte Szenario unterstelle, dass es keinerlei Erholung gebe. Dies wäre Ciba offenbar nicht unlieb, da sich dann bessere Akquisitionsmöglichkeiten ergeben könnten.
Ciba glaube, die Marge steigern zu können, obwohl das Unternehmen 60 Mio. CHF an zusätzlichen Kosten für Pensionspläne (40 Mio. CHF) und höhere Versicherungsbeiträge verkraften müsse. Dies könne gelingen, weil durch Kostensenkungen (unter anderem Abbau von 1.300 Stellen seit 2001) nach den Schätzung in 2003 zusätzlich mindestens 80 Mio. CHF eingespart werden könnten. Das Nettoergebnis profitiere davon, dass sich die Abschreibungen auf Finanzanlagen (23 Mio. CHF nach Steuern in 2002) nicht wiederholen würden.
Die Analysten der Bankgesellschaft Berlin bewerten die Aktie von Ciba SC mit "akkumulieren".
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|