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EVN untergewichten


03.09.2002
Raiffeisen Centrobank

Die Analysten der Raiffeisen Centrobank empfehlen die EVN-Aktie (WKN 878279) unterzugewichten.

Der Umsatz sei von Oktober 2001 bis Juli 2002 insgesamt um 9,4% gestiegen, im dritten Quartal jedoch nur um 4,7%. Durch einen Einmaleffekt im Gashandelsgeschäft im 1. Quartal und deutliche Zuwächse im Stromhandelsgeschäft im 2. Quartal habe das EBIT um 5,9% zugelegt. Im dritten Quartal habe die EVN einen operativen Verlust von 2,2 Mio. Euro erzielt.

Die Kosten seien in dieser Periode deutlich gestiegen: die Personalkosten hätten sich um 11%, die sonstigen Kosten um 19% erhöht. Die höheren Strombezugspreise hätten zur Verschlechterung der Materialtangente von 55% im ersten Halbjahr auf 64% im letzten Quartal geführt. Das Finanzergebnis habe von einem Gewinn von 7,6 Mio. Euro zu einem Aufwand von 15,8 Mio. Euro gedreht. Im dritten Quartal seien neben den höheren Zinsenbelastungen ebenfalls nicht-cashwirkende Kursänderungen und eine Vorsorge für den Telekombereich verrechnet worden.


Die Kosten und Schäden der Hochwassersituation würden sich im 4. Quartal voll in höheren Kosten niederschlagen. Für Juli-September 2001/02 habe man die Material- und die sonstigen Kosten um 18 Mio. Euro erhöht. Für 2002/03e würden die Analysten mit einer leichten Verbesserung im Strom-Endkundenbereich rechnen. Es würden jedoch die Einmaleffekte im Gas- und Stromhandelsgeschäft des heurigen Jahres entfallen.

Aufgrund der Anleiheemission 2001 würden sich die Finanzergebnisse in den nächsten Jahren ergebnisdämpfend auswirken. Die Ausschöpfung eines Teils der Synergien aus der österreichischen Stromlösung werde in den nächsten zwei Jahren einen positiven Niederschlag im Ergebnis zeigen. Die Analysten hätten die Kostenvorteile des Gasgeschäftes mit OMV in ihrem Modell noch nicht eingerechnet.

Auf Basis KGV für 2001/02e und 2002/03e sei EVN mit Aufschlägen von 83% und 56% gegenüber der Peer Gruppe bewertet. Auch auf Basis des EV/EBITDA sei eine deutliche Überbewertung zur Peer Gruppe zu erkennen (53% und 66%).

Die Analysten der Raiffeisen Centrobank reduzieren ihre Empfehlung für die EVN-Aktie von "neutral" auf "untergewichten".




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