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Turbo Long-Optionsschein auf L'Oréal: Chance von 32 Prozent - Optionsscheineanalyse


05.02.2020
boerse-daily.de

Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Morgen früh wird die Bilanz des vierten Quartals des französischen Kosmetik- und Luxusgüterkonzerns L'Oréal (ISIN FR0000120321/ WKN 604843) erwartet. Im Vorfeld war der Kurs unter Druck geraten, aber diese Abgaben basierten nicht auf der Erwartung schlechter Ergebnisse, sondern wurden von außen an die Aktie herangetragen. Eine überzeugende Bilanz würde nicht überraschen und könnte imstande sein, die zuletzt auf den Kurs drückenden Elemente vom Tisch zu wischen und der L'Oréal-Aktie neuen Glanz zu verleihen. Eine Konstellation, für die wir heute einen Endlos Turbo Long-Optionsschein (ISIN DE000ST8U9H0/ WKN ST8U9H) der Société Générale vorstellen, so Ronald Gehrt von "boerse-daily.de" in seiner aktuellen Veröffentlichung.

Frankreich sei das Land der großen Luxusgüter-Konzerne. Hermès, Louis Vuitton Moet Hennessy (LVMH), Kering und L'Oréal seien allesamt im Pariser Leitindex CAC40 notiert und seien alle ab Mitte Januar, nach einem starken Start ins neue Jahr, unter Druck geraten. Grund seien zwei Aspekte gewesen. Zum einen habe US-Präsident Trump deutlich gemacht, dass er nach der Unterzeichnung des Phase I-Deals mit China jetzt die EU in Sachen Handel ins Visier nehmen werde. Er habe immense Strafzölle angedroht, sollte die EU nicht einlenken. Und käme es dazu, würden wohl vor allem Güter belastet, die für die USA typisch europäisch wären. Bzw. typisch französisch, denn auf Frankreich habe sich Donald Trump besonders eingeschossen, nachdem das Land entgegen Trumps Warnungen eine Digitalsteuer eingeführt habe.

Der zweite Aspekt sei die Ausbreitung des Corona-Virus. Man fürchte, dass die Gegenmaßnahmen den Konsum unter Druck setzen würden, gerade in Asien, in einem für die Luxusgüter-Hersteller sehr wichtigen Markt. Allerdings sei die Frage, ob L'Oréal da vergleichbar betroffen wäre wie Kering oder LVMH mit ihren hochpreisigen Shops. Viele L'Oréal-Produkte seien an vielen Orten erhältlich, auch über das Internet, beispielsweise Marken wie Garnier, Lancôme, The Body Shop oder Vichy. Gut möglich also, dass man da mit dem Druck auf die L'Oréal-Aktie überzogen habe.


Würde die am Donnerstag erwartete Quartalsbilanz und der Ausblick auf das laufende Quartal diese Hoffnung stützen, könnte die Aktie wieder durchstarten, zumal sie zuletzt nahe mittelfristig entscheidender Unterstützungen nach oben gedreht habe, was unterstreiche, dass das bullische Lager durchaus willens sei, den Aufwärtstrend zu verteidigen.

Man sehe im Chart, dass die Aktie am Freitag kräftig unter Druck geraten sei, dann aber am Montag und Dienstag so deutlich wieder zugelegt habe, dass das Minus des Freitags komplett egalisiert worden sei. Das habe sich oberhalb einer wichtigen Kreuzunterstützung abgespielt, die sich aus der mittelfristigen Aufwärtstrendlinie, dem Dezember-Verlaufstief und der 200-Tage-Linie zusammensetze. Diese Zone befinde sich zwischen 248,90 und 250,18 Euro. Solange diese halte, habe die L'Oréal-Aktie alle Chancen, durchzustarten und an die obere Begrenzung des derzeitigen Aufwärtstrendkanals zu laufen, die Mitte Februar bei 282 verlaufen werde. Dabei müsse aber unterstrichen werden, dass ein solcher Trade knapp vor einer Quartalsbilanz unbedingt als sehr spekulativ anzusehen wäre.

Risikofreudige Anleger könnten von diesem Szenario durch einen Endlos Turbo Long-Optionsschein (WKN ST8U9H) mit einem Hebel von 4,27 profitieren. Würde die L'Oréal-Aktie das potenzielle mittelfristige Kursziel bei 281 Euro touchieren, würde dieser Endlos Turbo Long-Optionsschein einen Kurs von etwa 8,07 Euro erreichen, was einem Kursgewinn von 32 Prozent entsprechen würde. Um im Fall einer gegenläufigen Entwicklung unnötig hohe Verluste zu vermeiden, würde es sich anbieten, die Position zu schließen, wenn die L'Oréal-Aktie die mittelfristig entscheidende Unterstützungszone mit Schlusskursen unter 248 Euro unterbieten sollte. Dieses Niveau von 248 Euro würde etwa einem Kurs von 4,67 Euro im Turbo Long-Optionsschein entsprechen, woraus sich ein Chance/Risiko-Verhältnis von ca. 1,5:1 ergebe. (05.02.2020/oc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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