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Endlos Turbo Long 64,5695 auf Alphabet: Angriff ist die beste Verteidigung! Optionsscheineanalyse


17.04.2023
DZ BANK

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Autor: Felix Schröder, Produktmanager bei der DZ BANK

Konkurrent Microsoft will dem Platzhirsch Alphabet (ISIN US02079K3059/ WKN A14Y6F) durch die Integration des Chatbots ChatGPT Marktanteile im Suchmaschinengeschäft abnehmen. Jetzt schlägt Google zurück.

Fluch und Segen der Künstlichen Intelligenz


Es gibt derzeit vermutlich wenige Themen, die in der Börsenwelt derzeit so heiß diskutiert werden, wie das Thema Künstliche Intelligenz (KI). Nun klinken sich zunehmend die Regierungen ein, da die Nutzung der KI auch Gefahren mit sich bringt. Das Europäische Parlament warnt vor einer unzureichenden und übermäßigen Nutzung von KI. Zudem stellt sich die Haftungsfrage: Wer ist im Falle von Schäden verantwortlich? Hinzu kommen Gefahren für Grundrechte und Demokratie. Denn die Ergebnisse Künstlicher Intelligenz hängen davon ab, wie sie konzipiert ist und welche Daten verwendet werden. Sowohl Daten als auch Design können absichtlich oder unabsichtlich verzerrt werden. Italien stoppte Ende März die Nutzung von ChatGPT aus Datenschutzgründen. Die Behörden verweisen auf fehlerhaften Datenschutz bei der auf Künstlicher Intelligenz basierenden Software. Nun legte die chinesische Cyberspace-Regulierungsbehörde einen Entwurf für Maßnahmen zur Verwaltung von Diensten der generativen KI vor. Auch aus den USA kommen ähnliche Bestrebungen. US-Präsident Joe Biden schlägt neue "Bill of Rights" vor, um die Amerikaner vor KI-Schäden zu schützen. Kurz zuvor forderte er eine Gruppe von KI-Forschern, Fachleuten und Kritikern zu einer sechsmonatigen Pause bei der Entwicklung von KI-Systemen auf, die leistungsfähiger sind als GPT-4 von OpenAI. Trotz dieser Bestrebungen sollte die Künstliche Intelligenz bald in der breiten Bevölkerung ankommen. Nvidia-CEO Jensen Huang sprach nicht umsonst kürzlich vom "iPhone-Moment für die Künstliche Intelligenz". Microsoft-Gründer Bill Gates sagte, dass KI erst der zweite revolutionäre technische Fortschritt zu seinen Lebzeiten sei. Die KI scheint daher gekommen zu sein, um zu bleiben.

Chatbot Bard offenbart bei der Präsentation Schwächen

Wo die Probleme der KI liegen könnten, machte allerdings die Präsentation von Microsoft-Konkurrent Alphabet - respektive Google - deutlich. Google stellte Anfang Februar mit einer umfassenden Initiative seine Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz einer breiten Öffentlichkeit vor. Dies war die Reaktion auf den Erfolg des Start-ups OpenAI, das mit seinem Textroboter ChatGPT für Aufmerksamkeit sorgte. Bei Google schrillten wohl nicht erst seit diesem Zeitpunkt die Alarmglocken. Google stellte auf einem Live-Event in Paris "Bard" als Alternative zu ChatGPT vor. Im März wurde Bard in die Google-Suche integriert. Bard basiert dabei auf LaMDA. Es handelt sich um eine Konversationstechnologie. LaMDA ist die Abkürzung für "Language Model for Dialogue Applications" (Sprachmodell für Dialoganwendungen). Der KI-Chatbot Bard ist auf 75 Sprachen trainiert und nicht nur in der Lage, passende Antworten auf die jeweiligen Suchanfragen zu finden, sondern auch auf komplexe Fragestellungen zu antworten. Auf die Frage, welche Gerichte sich aus verschiedenen Zutaten zaubern lassen, hat Bard die passende Antwort parat. Daneben ist Bard nach Aussage von Google-CEO Sundar Pichai in der Lage, zu abstrahieren und komplexe Themen- und Fragestellungen einfach und verständlich zusammenzufassen. Als Beispiel nannte Sundar Pichai in seiner Präsentation zur Vorstellung von Bard, dass es mithilfe des Chatbots möglich sei, einem Neunjährigen die neusten Entdeckungen des James-Webb-Weltraumteleskops der NASA zu erklären, oder sich über Neuigkeiten oder den Background bekannter Stars aus Sport- oder dem Showbiz zu informieren. Dass sich unter den Antworten von Bard auch die Antwort befand, dass das Teleskop "die allerersten Bilder eines Planeten außerhalb unseres eigenen Sonnensystems aufgenommen" habe, kam nicht gut an. Denn die Aussage ist falsch. Dies demonstrierte peinlicherweise die Schwächen des Chatbots.

KI-Offensive angekündigt

Google-Chef Sundar Pichai befindet sich derzeit in einem gewissen Spannungsfeld. Einerseits steigt der Druck, da Microsoft den Chatbot ChatGPT in seine Suchmaschine Bing integriert und damit Marktanteile streitig machen könnte. Andererseits soll der Manager die Kosten für den Mutterkonzern Alphabet im Rahmen halten. Um den Angriff durch Microsoft abzuwehren, stellte der CEO in einem Interview mit dem Wall Street Journal in Aussicht, seine Konversations-KI in seine Suchmaschine zu integrieren. Schließlich sind die Sucheinnahmen immer noch die beste Einnahmequelle für das Unternehmen. Testversionen ermöglichen es Nutzern, Fragen zu stellen, die ihre ersten Anfragen ergänzen. Darüber hinaus hat Google damit begonnen, neue KI-gestützte Funktionen in Gmail und anderen professionellen Diensten zu implementieren. Google kündigte die Einführung generativer KI in Google Cloud und Google Workspace an. Google stützt sich auf mehrere Modelle der generativen KI, darunter AutoML, und auf die Vertex-KI-Plattform. Google hat auch beschlossen, mehr Partnerschaften einzugehen und sein Ökosystem für andere Akteure der KI-Branche zu öffnen. Damit wird deutlich, dass sich das Unternehmen im Kampf der KI-Giganten nicht geschlagen gibt. Nach dem Tech-Bärenmarkt ist die Bewertung auf Basis der Factset-Daten auf ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 20 für das laufende Jahr gefallen. Die Aktie könnte nun die mehrmonatige Bodenbildung abschließen.


Trading-Idee: Endlos-Turbo Long Optionsschein auf Alphabet Inc.

Anleger, die von einer positiven Geschäftsentwicklung des Unternehmens Alphabet Inc. Class-C-Namensaktie ausgehen, könnten als Alternative zu einem Direktinvestment mit einem Endlos-Turbo Long Optionsschein der DZ BANK bezogen auf die Alphabet Inc. Class-C-Namensaktie (Basiswert) auf ein solches Szenario setzen (z.B. WKN DW7ELV). Dieses Produkt ist nicht währungsgesichert. Die Entwicklung des EUR/USD-Wechselkurses hat damit Auswirkungen auf die Höhe des in EUR zahlbaren Rückzahlungsbetrags. Mit Endlos-Turbo Long Optionsscheinen können Anleger überproportional an allen Kursentwicklungen des zugrunde liegenden Basiswerts partizipieren. Aufgrund der Hebelwirkung reagiert ein Endlos-Turbo Long Optionsschein auf kleinste Kursbewegungen des zugrunde liegenden Basiswerts. Da die Wertentwicklung des zugrunde liegenden Basiswerts im Laufe der Zeit schwanken oder sich nicht entsprechend den Erwartungen des Anlegers entwickeln kann, besteht das Risiko, dass das eingesetzte Kapital nicht in voller Höhe zurückgezahlt wird. Sollte der Kurs des zugrunde liegenden Basiswerts an mindestens einem Zeitpunkt während der Laufzeit eines Endlos-Turbo Long Optionsscheins auf oder unter der sog. Knock-Out-Barriere notieren (Knock-out-Ereignis), verfällt der Endlos-Turbo long Optionsschein wertlos. Die Knock-Out-Barriere wird täglich angepasst. Ansprüche aus dem zugrunde liegenden Basiswert (z.B. Dividenden, Stimmrechte) stehen dem Anleger nicht zu. Ein Endlos-Turbo long Optionsschein hat keine feste Laufzeit. Er kann insgesamt zu festgelegten Terminen (ordentliche Kündigungstermine) durch die DZ BANK gekündigt werden. Ein Anleger kann einen Endlos-Turbo long Optionsschein an festgelegten Terminen (Einlösungstermine) einlösen.

Einen gänzlichen Verlust des eingesetzten Kapitals erleidet der Anleger bei einem Endlos-Turbo long Optionsschein mit Basiswert Alphabet Inc. Class-C-Namensaktie, wenn der Kurs der Aktie des Unternehmens Alphabet Inc. Class-C-Namensaktie zu einem beliebigen Zeitpunkt während der Haltedauer auf oder unter der Knock-Out-Barriere notiert. (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK ihren Verpflichtungen aus dem Produkt aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 14.04.2023, DZ BANK AG/Online-Redaktion

Hinweis auf Rechtliches, Prospekt und Basisinformationsblatt

Hinweis auf das Basisinformationsblatt
Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de/DW7ELV (dort unter "Dokumente") abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Hinweis auf den Prospekt
Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de veröffentlicht und können unter www.dzbank-derivate.de/DW7ELV (dort unter "Dokumente") abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

Rechtliche Hinweise: Diese Information ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Diese Information wurde von dem Redakteur im Auftrag der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank ("DZ BANK") erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Diese Werbemitteilung richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Diese Werbemitteilung darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Diese Werbemitteilung stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Diese Werbemitteilung ist keine Finanzanalyse. Diese Werbemitteilung stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch den Redakteur dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Redakteurs der Werbemitteilung und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Angaben zu künftigen Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die tatsächliche künftige Wertentwicklung. Der Redakteur hat die Informationen, auf die sich die Werbemitteilung stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieser Werbemitteilung. Die Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung der Werbemitteilung. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass die Werbemitteilung geändert wurde. (17.04.2023/oc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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