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Open End Turbo Long auf Goldman Sachs: Bullen gehen wichtigen Schritt - Optionsscheineanalyse 26.06.2024
boerse-daily.de
Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Maciej Gaj von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung einen Open End Turbo Long (ISIN DE000MG3HD93/ WKN MG3HD9) von Morgan Stanley auf die Goldman Sachs-Aktie (ISIN US38141G1040/ WKN 920332) vor.
Eine halbe Stunde nach Handelsschluss der New Yorker Börse werde am Donnerstag das Ergebnis des nationalen Banken-Stresstests vorgelegt. Da dürfte es sicherlich lohnen, einen genaueren Blick auf Einzelwerte zu richten, wie beispielshalber auf das Wertpapier von Goldman Sachs. In den letzten Monaten sei es nämlich in den USA zu einigen Turbulenzen im Bankensektor gekommen.
Insgesamt habe sich das Wertpapier von Goldman Sachs seit Anfang Mai dieses Jahres nach einem Kurssprung über die Vorgängerhochs aus 2021 von 426,16 US-Dollar prächtig entwickelt und im Zuge dessen auf ein neues Rekordhoch bei 471,48 US-Dollar zulegen können. Damit habe die Aktie nur knapp das anvisierte Ziel am 138,2% Fibo von 482,70 US-Dollar verfehlt. Die temporäre Konsolidierung der letzten Wochen sei aber bereits wieder beendet worden und ermögliche es der Goldman-Sachs-Aktie doch noch in das endgültige Ziel einzufahren und biete zeitgleich die Möglichkeit an einem weiteren Aufschwung zu partizipieren. Nach Veröffentlichung des Stresstests sei allerdings mit erhöhter Volatilität im US-Bankensektor zu rechnen.
Chance auf Folgeanstieg
Technisch habe Goldman Sachs durch die Auflösung des zurückliegenden Abwärtstrends und damit einer mutmaßlich bullischen Flagge sich nun wieder Aufwärtspotenzial erkämpft, zunächst an die Rekordstände bei 471,48 US-Dollar und darüber an das übergeordnete Ziel am 138,2% Fibonacci-Extension-Retracement bei 482,70 US-Dollar. Sollte der Banken-Stresstest dem Geldinstitut nicht dazwischen grätschen, könnte sogar ein Long-Investment auf den finalen Anstieg abgeschlossen werden. Unterhalb des 200-Tage-Durchschnitts bei 423,54 US-Dollar würde sich das Chartbild jedoch schlagartig eintrüben, Verluste auf 387,12 und darunter sogar 369,62 US-Dollar kämen an dieser Stelle nicht überraschend.
Fazit:
Um das nötige Aufwärtspotenzial zunächst an die Rekordhochs und darüber an 482,70 US-Dollar freizusetzen, bedürfe es nachhaltiger Tagesschlusskurse oberhalb der bisherigen Junihochs von 464,52 US-Dollar. Um von dem Anstieg der Aktie überdurchschnittlich zu profitieren, könnte beispielshalber das mit einem Hebel von 14,5 ausgestattete Open End Turbo Long Zertifikat von Morgan Stanley zum Einsatz kommen. Die mögliche Rendite beliefe sich hierbei auf 70 Prozent, Ziel des Scheins läge am Ende bei 5,15 Euro. Eine Verlustbegrenzung sollte aber den Bereich des 50-Tage-Durchschnitts bei 455,00 US-Dollar vorläufig nicht überschreiten. Im Schein würde sich ein entsprechender Stopp-Kurs von 2,57 Euro ergeben. (26.06.2024/oc/a/a) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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