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Alcatel Upgrade 07.10.2003
Helaba Trust
Der Analyst der Helaba Trust, Michael Busse, stuft die Aktie von Alcatel (ISIN FR0000130007 / WKN 873102) von "untergewichten" auf "neutral" herauf.
Die in den vergangenen beiden Jahren vollzogene Restrukturierung des Unternehmens sei nach der Ausgliederung zahlreicher Produktionsstandorte und dem Verkauf von Randaktivitäten mit der Veräußerung der hoch defizitären Optics-Sparte bereits weit fortgeschritten.
Aufgrund der guten Entwicklung im DSL-Bereich und bei den Mobilfunknetzen habe der Umsatz in Q2 um 6,5% gg. VQ auf 3,15 Mrd. EUR zugelegt (-26% gg. VJ). Aufgrund der guten Fortschritte beim Kapazitätsabbau sei die Bruttomarge auf 31,4% (VQ: 30,2%; VJ: 25,6%) angestiegen.
Der Konzernverlust (-675 Mio. EUR; VJ: -1.438 Mio. EUR inkl. außerordentlicher Kapitalerträge) sei jedoch höher als im VQ (unbereinigt: -461 Mio. EUR) ausgefallen. Als Grund hierfür seien neben den gestiegenen Restrukturierungsaufwendungen (305 Mio. EUR; VQ: 277 Mio. EUR; VJ: 504 Mio. EUR) ein negatives Finanzergebnis und außerordentliche Gewinne im VQ genannt worden.
Auch in den folgenden Quartalen sollte sich die positive Entwicklung der Brutto-Marge dank der Erfolge der Kapazitätsanpassungen fortsetzen. Für 2004 gehe man bei einem sich stabilisierenden Marktumfeld von einer Steigerung der Brutto-Rendite auf 34% aus. Vor allem der DSL-Bereich sowie das Mobilfunkinfrastrukturgeschäft (dank der Kooperation mit Fujitsu würden hohe F&E-Aufwendungen eingespart) dürften ihre Position als Cash-Cows des Konzerns noch ausbauen können. Deshalb hätten die Analysten ihre Ergebnisschätzungen für 2004 und 2005 deutlich angehoben.
Vor diesem Hintergrund halten die Analysten der Helaba Trust die Aktie von Alcatel trotz der bilanziellen Schwachpunkte für fair bewertet und empfehlen eine neutrale Gewichtung des Titels.
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