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ASML übergewichten 16.10.2003
Helaba Trust
Michael Busse, Analyst von Helaba Trust, stuft die Aktie von ASML (ISIN NL0000334365 / WKN 894248) mit "übergewichten" ein.
Der Konzern habe gestern die Zahlen zum dritten Quartal bekannt gegeben. Der Absatz von 28 neuen Lithographie-Maschinen habe zwar geringfügig unter den Prognosen gelegen. Dank eines deutlich gestiegenen durchschnittlichen Verkaufspreises je Maschine von 10,8 Mio. EUR (VQ: 8,3 Mio. EUR) hätten die Erlöse dennoch auf 370 Mio. EUR (VQ: 329 Mio. EUR; VJ: 351,5 Mio. EUR) zugenommen. Auch die Brutto-Marge habe auf 25,2% (VQ: 22%) ansteigen können, obwohl der Zeitplan zur Kapazitätsanpassung um fast drei Monate in Verzug geraten sei. Leicht rückläufige F&E- und Verwaltungs-Aufwendungen hätten den operativen Verlust auf 18,7 Mio. EUR (VQ bereinigt: -55 Mio. EUR; VJ: -45,6 Mio. EUR) begrenzt und den Konzernverlust auf 30,5 Mio. EUR reduziert.
Insbesondere der Auftragsbestand (91 Lithographie-Maschinen) habe positiv überrascht, so dass man schon in Q4 eine Geschäftsbelebung erwarte. In Zuge der fortschreitenden Restrukturierung erwarte man einen kontinuierlichen Anstieg der Brutto-Marge. Im traditionell kräftigen vierten Quartal rechne man zudem mit dem Erreichen der Gewinnschwelle. Bei einer nach wie vor hohen Kapazitätsauslastung der Halbleiterhersteller sollten die bisher insgesamt geringen Ausrüstungsinvestitionen 2004 sprunghaft klettern. Aus heutiger Sicht sei die Aktie moderat gepreist, da das Bewertungsniveau unter dem Wert des letzten Investitionszyklus-Beginns 1998 liege.
Vor diesem Hintergrund empfehlen die Analysten von Helaba Trust eine Übergewichtung der Aktie von ASML.
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