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EG Laufenburg übergewichten


02.06.2004
Zürcher Kantonalbank

Die Analysten der Zürcher Kantonalbank bleiben bei ihrer "übergewichten"-Empfehlung für die Aktie von EG Laufenburg (ISIN CH0003288229 / WKN 850971).

Die Halbjahreszahlen per 31. März 2004 von EG Laufenburg (EGL) hätten beim Wachstum des Umsatzes (+54,7% auf CHF 1641 Mio.), des operativen Ergebnisses EBITDA +56,6% auf CHF 156,9 Mio.) als auch des Reingewinns von 54,6% auf CHF 129,1 Mio. eine anhaltend hohe Dynamik gezeigt. Teilweise habe die EGL damit noch von den Nachwirkungen des Hitzesommers 2003 profitieren können, hätten doch die Strompreise im Oktober noch einmal einen deutlichen Anstieg verzeichnet. Damit habe das Resultat auf allen Stufen deutlich über den Erwartungen der Analysten gelegen.


Die Analysten seien insbesondere davon ausgegangen, dass die im Nachgang zum Stromausfall reduzierten Lieferungen nach Italien deutlich stärker ins Gewicht fallen würden. Die EGL habe jedoch eine hohe Flexibilität bei der Erschließung neuer Geschäftsmöglichkeiten bewiesen, so dass der Ausfall der Stromexporte unter anderem mit der lokalen Geschäftstätigkeit in Italien kompensiert worden sei. In den von der EGL publizierten Umsatzzahlen sei erstmals der Handel mit Energiederivaten netto ausgewiesen worden. Dies habe gegenüber den früher publizierten Zahlen zu einem deutlich tieferen Umsatz geführt und auch gewisse Gewinn- und Bilanzzahlen der Vorjahre verändert.

Nebst den guten operativen Zahlen sei mit dem erhöhten Detaillierungsgrad auch die Transparenz verbessert worden. Negativ überrascht habe aber die operative Cashflow-Generierung. Diese habe mit der Umsatzdynamik nicht Schritt zu halten vermocht. Insbesondere aufgrund von überproportional angestiegenen Debitorenbeständen - von CHF 439 Mio. per 30.9.03 auf CHF 712 Mio. - habe sich im 1. Semester ein negativer operativer Cashflow von CHF 10,8 Mio. ergeben. In den vorhergehenden Semestern habe diese Zahl jeweils bei CHF 60 Mio. oder mehr gelegen. Dies sei unter anderem auf längere Zahlungsfristen bei gewissen Geschäften in Italien (jedoch Schuldner mit sehr guter Bonität) zurückzuführen. Zudem sei bei den Kreditoren eine größere Zahlung fällig geworden. Die Wertpapierexperten würden davon ausgehen, dass sich diese Situation im Jahresverlauf wieder verbessere und EGL wiederum einen positiven operativen Cashflow ausweisen werde.

Im Nachgang zum guten Halbjahresresultat hätten die Analysten ihre Gewinnschätzungen für das Jahr 2004 um ca. 19% erhöht. Obwohl Faktoren wie zum Beispiel die Dividendenzahlung der d-Holding von geschätzten CHF 10 Mio. sich im 2. Semester nicht mehr wiederholen dürften und zudem die Ausweitung der Geschäftstätigkeit (z.B. Bau von Gas- Kombikraftwerken) die Rechnung belasten dürfte, hätten im 1. Halbjahr bereits ca. 70% des von den Analysten bis dahin für das Gesamtjahr geschätzten Reingewinns erwirtschaftet werden können. Zudem würden drei der Bewertungsmodelle von den Wertpapierspezialisten (Swiss Market Line, Discounted Cashflow sowie Price-to-Book) derzeit weiteres Kurspotenzial anzeigen.

Die Analysten der Zürcher Kantonalbank stufen die EG Laufenburg-Aktie weiterhin mit "übergewichten" ein.




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