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ASML übergewichten 14.07.2004
Helaba Trust
Michael Busse, Analyst von Helaba Trust, stuft die Aktie von ASML (ISIN NL0000334365 / WKN 894248) nach wie vor mit "übergewichten" ein.
Der Konzern habe heute die Zahlen für das zweite Quartal des aktuellen Geschäftsjahres bekannt gegeben. Nahezu alle Kennzahlen seien zum Teil deutlich über Prognosen ausgefallen. So habe ASML 72 Lithographie-Maschinen (+75,6% im Vergleich zum Vorjahr) verkaufen können. Die Analysten hätten 67 erwartet. Auch der durchschnittliche Verkaufspreis je neuem Lithographie-System (ASP) habe sich auf ca. 8,8 Mio. EUR erhöht.
Deshalb habe der Umsatz überproportional um über 87% auf 616 Mio. EUR zulegen können. Die Brutto-Marge sei angesichts der hohen Kapazitätsauslastung auf beachtliche 35,6% (VJ: 22,0%; VQ: 32,2%) geklettert. Auch in Anbetracht rückläufiger F&E-Aufwendungen sei das operative Ergebnis auf 100 Mio. EUR (+193% im Vergleich zum letzten Quartal) angestiegen. Alles in allem habe sich der Gewinn je Aktie dank der Restrukturierungsfortschritte deutlich auf 0,14 EUR erhöht (VQ: 0,04 EUR).
Der Konzern habe einen nahezu euphorischen Ausblick auf das zweite Halbjahr gegeben. Anlass hierfür sei der deutliche Anstieg des Auftragsbestands auf 1,8 Mrd. EUR (+165% im Vergleich zum letzten Jahr; +33% im Vergleich zum Vorquartal) und der Produktmix. Aufgrund der anhaltend hohen Zuwächse der Halbleiterumsätze, in erster Linie in Asien, und der nahezu 100%-igen Kapazitätsauslastung einiger Halbleiterhersteller sollten die Ausrüstungsinvestitionen auch über das Jahr 2004 hinaus sichtlich zulegen.
Aufgrund dessen empfehlen die Analysten von Helaba Trust weiterhin eine Übergewichtung der ASML-Aktie.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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