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Roche abgestuft


18.08.2000
LB Baden-Württemberg

Der Schweizer Pharmakonzern Roche (WKN 851311) sei nach dem Spin-off von Givaudan im Juni 2000 in den Bereichen Pharma (ca. 65 % des adjustierten Halbjahresumsatzes 2000), Diagnostika (ca. 22 %) sowie Vitamine und Feinchemikalien (ca. 13 % ) tätig.

Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres habe Roche auf Basis adjustierter Zahlen ein Umsatzplus von 11 % (wechselkursbereinigt +3 %) auf 13,7 Mrd. CHF. (Die Konzernzahlen 1999 und 2000 seien durch verschiedene Transaktionen, Sondererträge und- aufwendungen sowie Änderungen der IAS-Rechnungslegungsstandards beeinflusst. Der besseren Vergleichbarkeit halber würden deshalb für das erste Halbjahr 1999, Gesamtjahr 1999 sowie für das erste Halbjahr 2000 adjustierte Daten ausgewiesen, die die Basis der Schätzungen der LBBW-Analysten lieferten).


Während der Bereich Diagnostika dank Produkteinführungen und einer starken Position in wachstumsintensiven Märkten in lokaler Währung um 12 % ein über dem Marktwachstum liegendes Umsatzplus habe verbuchen können, verzeichneten die Divisionen Pharma sowie Vitamine und Feinchemikalien mit einem Zuwachs von +2 % bzw. einem Einbruch von -4 % eine unbefriedigende Erlösentwicklung. Der adjustierte Betriebsgewinn sei auf Konzernebene um 11 % auf 2,4 Mrd. CHF gewachsen. Hierzu hätten alle Divisionen beitragen, wobei Pharma um 10 %, Diagnostika um 29 % sowie Vitamine und Feinchemikalien um 3 % zugelegt hätten.

Der adjustierte Konzerngewinn sei um 13 % auf 3 Mrd. CHF, was einem Gewinn je Aktie von 345 CHF entspreche. Für das Gesamtjahr 2000 rechnen die Experten mit einem Umsatzwachstum von 7,2 % auf 27,3 Mrd. CHF. In der Pharmadivision gehen sie von einem gedämpften Erlöszuwachs aus. Die operative Marge dürfe sich nur leicht verbessern. Im Vitamingeschäft müsse angesichts des Margendrucks noch eine längere Durststrecke überstanden werden. Glänzen sollte jedoch weiterhin das Diagnostikageschäft, wo sich die operative Marge auf nahezu 15 % verbessern dürfte. Den Konzerngewinn schätzen sie auf 5 Mrd. CHF, was einem Ergebnis je Aktie von 581 CHF entspreche.

Vor dem Hintergrund der enttäuschenden Halbjahreszahlen insbesondere im Pharmabereich, der sich schlechter als der Marktdurchschnitt entwickele, sowie fehlender Anzeichen einer Veräußerung des relativ margenschwachen Vitamine und Feinchemikaliengeschäfts erwarten die Experten kurz- und mittelfristig keine Out-performance des Roche-Genussscheines und stufen den Titel auf Marketperformer herunter.




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