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Roche Marketperformer


17.10.2000
LB Baden-Württemberg

In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres erzielte Roche (WKN 851311) auf Basis adjustierter Zahlen ein Umsatzplus von knapp 10 % (auf vergleichbarer Basis wechselkursbereinigt +4 %) auf 20,3 Mrd. CHF, berichten die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg.

Die Pharmadivision habe in lokaler Währung einen Erlöszuwachs von 2 % erzielt, was der Entwicklung im ersten Halbjahr entsprochen habe. Positiv hervorzuheben sei jedoch, dass die Umsatzentwicklung im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahresquartal mit plus 8,4 % in CHF die des zweiten Quartals mit plus 1,8 % deutlich übertroffen habe. Während die Diagnostikadivision einmal mehr mit einem Zuwachs von 13 % in lokaler Währung ein über dem Marktwachstum liegendes Umsatzplus habe verbuchen können, habe die Division Vitamine und Feinchemikalien auf vergleichbarer Basis mit einem Zuwachs von 3 % in CHF bzw. einem Einbruch in lokaler Währung von 4 % eine unbefriedigende Erlösentwicklung aufgewiesen.

Nachdem Roche bereits zu Beginn des Jahres angedeutet habe, sich von der Forschung und Entwicklung in den Indikationen Dermatologie, Antibiotika und Pilzkrankheiten trennen zu wollen, habe der Konzern heute mitgeteilt, dass diese Aktivitäten in das neu gegründete Biotech-Start-up-Unternehmen BASILEA ausgelagert werden würden. BASILEA, dessen Personal und Geschäftsleitung aus früheren Roche-Mitarbeitern bestehe, werde mit einer vollen Produktpipeline starten. Roche werde eine Minderheitsbeteiligung an der Firma halten, sich die Option bezüglich der globalen Entwicklungs- und Vermarktungsrechte vorbehalten und im Gegenzug Zahlungen und Lizenzgebühren entrichten.

Mit diesem, nach Ansicht der Analysten, strategisch geschickten Schritt könne sich Roche weiter auf die therapeutischen Schlüsselgebiete konzentrieren, gleichzeitig aber auch neue Produkte an den Markt bringen, die außerhalb der Kernaktivitäten liegen würden. Nachdem die Neunmonatszahlen wie von den Analysten erwartet ausgefallen seien, würden sie ihre Schätzungen für das Gesamtjahr unverändert lassen, und den Roche-Genussschein angesichts der im internationalen Vergleich schwachen Entwicklung des Pharmageschäftes sowie fehlender Anzeichen einer Veräußerung der margenschwachen Vitamine- und Feinchemikaliendivision, die ihrer Meinung nicht zum Kerngeschäft passe, weiterhin als Marketperformer einstufen.


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