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Telefónica Aktienempfehlung


21.12.2004
Bank Hofmann

Die Analysten der Bank Hofmann sehen die Aktie von Telefónica (ISIN ES0178430E18 / WKN 850775) als eine Aktienempfehlung.

Mit über 100 Millionen Kunden, davon 55% in Lateinamerika, sei Telefónica weltweit eine der führenden Telekommunikationsgesellschaften. Im Festnetzbereich sei Telefónica in Spanien, Brasilien, Argentinien, Chile und Peru der größte Betreiber, und es würden insgesamt 43,7 Millionen Kunden bedient. Mit dem Kauf der BellSouth-Aktivitäten in Lateinamerika habe die Gesellschaft gemessen am Kundenstamm zum weltweit viertgrößten Mobilfunkbetreiber avanciert.

Durch die Joint Ventures mit Portugal Telecom und Perú habe Telefónica in Spanien und Brasilien die führende Position sowie in Mexiko und Argentinien den zweiten Platz erreicht. Sobald die Akquisition von BellSouth abgeschlossen sei, habe Telefónica nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit der bestehenden Aktivitäten gesteigert, sondern als führender Mobilfunkanbieter neu auch Zugang in den Ländern Venezuela, Kolumbien, Ecuador, Uruguay und Nicaragua.


Im dritten Quartal 2004 habe Telefónica über einen Anstieg des operativen Ergebnisses vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) von 3,0% auf 3,4 Mrd. EUR berichtet, was im Rahmen der Markterwartungen gelegen habe. Der Nettogewinn im Mobilfunk sei um 46% auf 862 Mio. EUR gestiegen, womit die durchschnittliche Schätzung von 937 Mio. EUR verfehlt worden sei. Als Folge höherer Investitionen in UMTS und im Speziellen in Lateinamerika habe sich die Nettoverschuldung des Konzerns leicht um 0,28 Mrd. EUR auf 17,98 Mrd. EUR erhöht. Vor dem Hintergrund eines härteren Wettbewerbs im Mobilfunkgeschäft habe Telefónica die prognostizierte-EBITDA-Wachstumsrate für 2004 von 7 bis 10% auf 5 bis 7% gesenkt. Für die anderen Divisionen seien die Erwartungen nicht geändert worden.

Obwohl die Rücknahme der Wachstumsprognose zwischenzeitlich etwas Druck auf den Aktienkurs ausgelöst habe, sei Telefónica in der Branche weiterhin beneidenswert gut positioniert. Im dritten Quartal sei das spanische Festnetzgeschäft im Vergleich zur Vorjahresperiode um 7,5% gewachsen, ein im Sektor nach wie vor überdurchschnittlicher Wert. Mit der Integration von BellSouth wolle Telefónica beim Umsatzwachstum ferner Konkurrenten wie BT und Portugal Telecom hinter sich lassen.

Auf Grund der hohen Cashflow-Generierung solle der Aktionär mit einer Dividende von 40 Cents pro Aktie entschädigt werden, was einer attraktiven Rendite von 2,9% entspreche. Darüber hinaus werde Telefónica bis 2006 Mittel in der Höhe von 4 Mrd. EUR zum Kauf eigener Aktien zur Verfügung stellen, was das Aktienangebot reduziere. Somit sei Telefónica eine solide finanzierte Gesellschaft, die überdurchschnittlich wachse und zudem eine aktionärsfreundliche Politik betreibe. Diese Faktoren dürften den Aktienpreis längerfristig positiv beeinflussen.

Daher sind die Analysten der Bank Hofmann der Meinung, dass die Aktie von Telefónica empfehlenswert ist.

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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