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Enel bringt mittelfristig Gewinne 15.12.2000
Die Telebörse
Laut Analysten des Börsenmagazins "Die Telebörse" bringe die Aktie von Enel (WKN 928624) erst auf mittlere Sicht Gewinne.
Der zweitgrößte Stromproduzent Europas müsse zwar im Wege der Marktliberalisierung 15000 Megawatt verkaufen, jedoch stoße dies nur auf geringes Interesse. Zum einen verkaufe Enel nur die Kraftwerke und nicht das Verteilernetz, zum anderen seien zahlreiche Anlagen veraltet. Zudem sei der italienische Versorger überwiegend immer noch in Staatsbesitz und habe mit den branchenüblichen Problemen zu kämpfen. In den ersten neun Monaten dieses Jahres konnte eine Umsatzsteigerung verzeichnet werden, die Betriebsgewinne sanken jedoch.
Da der italienische Markt erst teilweise geöffnet sei, gehe man von einer weiteren Zunahme des Preisdruckes aus. Bisher habe das Unternehmen dies durch Kostensenkungen und Effizienssteigerungerungen ausgleichen können. Neben diesen Maßnahmen sorgten für ein gutes drittes Quartal auch der massive Einstieg in den Telekom-Markt. Durch die Akquisition von Infostrada in Höhe von 11 Milliarden gelte Enel nunmehr als Nummer zwei im italienischen Festnetz. Im Mobilfunkbereich sei das Ziel mit der Beteiligung an Wind noch vor 2002 schwarze Zahlen zu schreiben. Große Aufmerksamkeit widme das Unternehmen auch dem Energie-Bereich. Erst kürzlich habe Enel den amerikanischen Versorger CHI Energy erworben.
Trotz aller Maßnahmen, den Marktdruck zu verringern, gehen Experten von einer weiteren negativen Kursbeeinflussung aus.
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