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| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 188,07 $ |
188,65 $ |
-0,58 $ |
-0,31 % |
24.04/22:10 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| US6174464486 |
885836 |
- $ |
- $ |
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Morgan Stanley Dean Witter accum. 21.12.2000
Hornblower Fischer
Der kräftige Gegenwind von den Finanzmärkten hat sich auch in den Bilanzen der US-Finanzhäuser negativ niedergeschlagen. So hat Morgan Stanley Dean Witter & Co. (WKN 885836), der nach Marktkapitalisierung größte US-Broker, erstmals nach neun Berichtsquartalen einen Gewinnrückgang hinnehmen müssen, berichten die Analysten von Hornblower Fischer.
Im vierten Quartal des laufenden Jahres habe Morgan Stanley einen um 26% geringeren Gewinn auf 1,21 Mrd. USD oder 1,06 USD je Aktie ausgewiesen. Im Vorjahreszeitraum sei noch ein Gewinn von 1,63 Mrd. USD respektive 1,42 USD je Aktie erzielt worden. Der Broker habe dies im Wesentlichen mit einem Einnahmerückgang im Eigenhandel (-40% gg. Q3 2000 und -13% gg. Q4 99) sowie mit Verlusten bei hochverzinslichen Anleihen und in der Private Equity-Group begründet. Im letzteren Geschäftsfeld habe der Broker unter dem Wertverlust von Aktien aus der Telekommunikations- und Internetbranche gelitten. Deutliche Einbußen habe es im Investmentbanking gegeben. Hier seien die Erträge im Vergleich zum Vorjahr um 36% auf 888 Mio. USD gefallen. Dagegen habe der Broker im Asset Management Überschüsse von etwa 50% verbucht.
Trotz der Ergebnisverschlechterung habe MSDW die Eigenkapitalrendite bei 31% stabilisieren können. Obwohl die Analysten von Hornblower Fischer davon ausgehen würden, dass sich der Gewinnrückgang bereits angemessen im Kurs widerspiegele, stehe MSDW wie viele der US-Brokerfirmen vor der Herausforderung ihren Ertragsstrom nach dem Vorbild von Merrill Lynch weiter zu diversifizieren. Zumal sich das IPO-Geschäft zumindest in den ersten Monaten des kommenden Jahres unverändert als schwierig erweisen sollte und somit als stabilisierende Ertragsquelle ausfallen dürfte.
Im Gegensatz dazu, habe MSDW seine Präsenz bei der Fusionsberatung verbessert und Goldman Sachs vom ersten Rang verdrängt. Vor dem Hintergrund der Aussicht auf fallende Zinsen im ersten Quartal 2001 und des 30%igen Kursrückgangs würden sich aber keine Aktienverkäufe mehr anbieten. Vielmehr werde sich das günstige Zinsumfeld vor allem beflügelnd auf die Investmentbanking-Aktivitäten auswirken, so dass die Analysten von hornblower Fischer dazu raten würden, die Aktie auf diesem gedrücktem Niveau zu akkumulieren.
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