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Erste Bank übergewichten 30.05.2005
Raiffeisen Centrobank
Die Analysten der Raiffeisen Centrobank stufen die Aktie der Erste Bank (ISIN AT0000652011 / WKN 909943) mit "übergewichten" ein.
Nachdem die Erste Bank aus dem Bieterverfahren um die serbische Novosadska banka als Sieger herausgegangen sei, erwarte man im Sommer den Abschluss dieser Privatisierungstransaktion. Das Angebot der Erste Bank für 83,28% der Anteile belaufe sich umgerechnet auf EUR 73,2 Mio. und entspreche damit dem 3,3-fachen des am 31. Dezember 2004 ausgewiesenen Buchwerts. Mit dem Schritt nach Serbien erhöhe die Erste Bank ihre CEE Länderpräsenz auf 5 Tochterbanken und setze nach Kroatien den nächsten Schritt in Richtung Südosteuropa. Die Ambitionen bezüglich der rumänischen Sparkasse (CEC) erscheinen aufgrund der vorgezogenen Privatisierung der größten Bank des Landes (BCR) nun allerdings etwas gebremst.
Das Q1 Ergebnis habe die Erwartungen der Analysten etwas (+7 Mio. EUR) übertreffen können. Während trotz niedriger Leitzinsen in den CEE Ländern das Zinsergebnis (EUR 681,2 Mio. +3,6%) - allerdings auch unterstützt durch die Währungsentwicklung - stabiler als erwartet geblieben sei, habe der österreichische Sparkassensektor in der Segmentperformance nicht überzeugen können. Aufgrund des geringen Beteiligungsanteils sei hier die Auswirkung auf das Konzernergebnis sehr gering gewesen.
Das Management habe erwartungsgemäß das Ziel in Bezug auf den Jahresüberschuss 2005 von EUR 600 Mio. auf EUR 660 Mio. angehoben und für 2006 die geplanten EUR 750 Mio. bestätigt. Entsprechend dem Q1 Ergebnis und in Erwartung eines besseren Geschäftsverlaufs in Ungarn - sowie unter Berücksichtigung von EUR 10 Mio. "Anlaufverlusten" in Serbien - hätten die Analysten ihre Gewinnschätzung 2005e von EUR 660 Mio. auf EUR 671 Mio. bzw. 2006e von EUR 756 Mio. auf EUR 776 Mio. erhöht. Sie hätten ihr Planungsmodell um Schätzungen für 2007e erweitert und würden mit einem Konzernergebnis von EUR 855 Mio. rechnen.
Bedingt durch diese Änderungen erhöhen die Analysten der Raiffeisen Centrobank ihr Kursziel von EUR 39 auf EUR 43 und ändern ihre Empfehlung für die Erste Bank-Aktie von "neutral" auf "übergewichten".
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen halten an dem analysierten Unternehmen eine Beteiligung in Höhe von mindestens 1 Prozent des Grundkapitals.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen gehörte einem Konsortium an, das die innerhalb von fünf Jahren zeitlich letzte Emission von Wertpapieren der Gesellschaft übernommen hat. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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