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Eybl Neutral


28.02.2001
RZB Österreich

Die Analysten der österreichischen Raiffeisenzentralbank nehmen Bezug auf die diese Woche veröffentlichten Geschäftszahlen von Eybl International (WKN 914117) für das Jahr 2000. Der Konzernumsatz habe um 12,5% auf 375,6 Mio. € gesteigert werden können. Der Rückgang in der europäischen Automobilindustrie und einmalige Sonderfaktoren hätten jedoch das EGT belastet, welches um 75% von 15 Mio. € auf 3,7 Mio. € zurückging.

Eybl habe bereits im Oktober berichtet, dass das Ergebnis des Jahres 2000 hinter jenem des Jahres 1999 hinterherhinken werde. Als Einmalkosten habe die Restrukturierung des Geschäftsbereiches Trend Fabrics das Ergebnis belastet, ebenso die Produktionsverzögerungen bei den beiden Überseetöchtern in den USA und Brasilien. Auch Anlaufkosten für neue Kapazitäten in Osteuropa hätten das Ergebnis unter Druck gebracht. Gestiegene Energie- und Transportkosten sowie der Gegenwind der europäischen Automobilkonjunktur komplettierten die Belastungsfaktoren. Insgesamt hätten die außergewöhnlichen Belastungsfaktoren 9 Mio. € ausgemacht.


Die Aktie von Eybl International leide unter einer sehr geringen Liquidität. Es sei nach Ansicht der Analysten nicht zu verstehen, dass das Papier noch dazu an 2 verschiedenen Börsenplätzen gehandelt werde. Das aktuell laufende Aktienrückkaufprogramm belaste die Liquidität noch zusätzlich.

Das Jahr 2001 werde für Eybl International sowohl im Umsatz als auch im Ergebnis wieder Zuwächse bringen. Seitens des Unternehmens wurde ein Umsatzanstieg von 17% auf 440 Mio. € und eine Verbesserung des EGT auf 11,3 Mio. € in Aussicht gestellt. Erstmals würden Umsatzanteile aus der Airbag-Gewebeproduktion (10 Mio. €) und der Belederung von Lenkrädern (23 Mio. €) stammen. Die Dividende werde voraussichtlich durch Streichung des Dividendenbonus aus dem Vorjahr gekürzt werden.

Die Analysten der RZB seien derzeit dabei, ihre Prognosen zu überarbeiten und belassen ihre Empfehlung derzeit auf „Neutral“.




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