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K+S vor Ausbruch - Call-Optionsschein mit 50-Prozent-Chance - Optionsscheineanalyse


10.03.2021
boerse-daily.de

Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Harald Zwick von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung einen Call-Optionsschein (ISIN DE000VQ25MQ5/ WKN VQ25MQ) von Vontobel auf die Aktie von K+S (ISIN DE000KSAG888/ WKN KSAG88) vor.

Der traditionsreiche Kasseler Düngemittelhersteller K+S präsentiere morgen um 7:00 Uhr die mit Spannung erwarteten Zahlen zum Finanzjahr 2020. Das Papier sei seit längerer Zeit unter Druck, nachdem möglicherweise eine fehlerhafte Bilanzierung für das Jahr 2019 und ein zu beanstandender Zwischenbericht zum ersten Halbjahr 2020 vorlägen. Die deutsche Finanzaufsicht Bafin habe in dieser Causa die Deutsche Prüfungsstelle für Rechnungslegung (DPR) beauftragt, dem Verdacht nachzugehen.

Nach Bekanntwerden der Einschaltung der DPR am 18. Februar 2021 habe die Aktie intraday 15 Prozent verloren. Der Vorstand des Unternehmens habe sich überzeugt gezeigt, die Anhaltspunkte der Bafin entkräften zu können. Obwohl noch viele Fragen offen seien, habe der Kurs in der Zwischenzeit den Verlust vom 18. Februar egalisiert und habe das gleiche Niveau wie vor der Veröffentlichung erreicht.


Die Marktteilnehmer würden davon ausgehen, dass das Papier nicht viel weiter fallen könne, nachdem eine Bodenbildung nach dem epischen Kursrückgang seit Juni 2008 vorliege. Zum Vergleich habe die Aktie zum All-time-high 2008 bei 92,24 Euro notiert. Im All-time-low am 16. März 2020 sei der Wert auf 4,50 Euro gefallen. Die darauf folgende Bodenbildungsphase erstrecke sich von Mitte März bis Mitte November 2020. Seit Mitte November habe das Papier eine Aufwärtssequenz ausgebildet und am 7. Januar 2021 ein partielles Hoch bei 10,44 Euro markiert. In der Zwischenzeit sei der Kurs in eine Seitwärtsrange eingetreten, wobei die obere Begrenzung der Range bei 10,36 Euro am gestrigen Handelstag getestet worden sei. Der Termin für die Bilanzpressekonferenz am 11. März rücke also näher und die Marktteilnehmer könnten aktuell mit der Prognose von einem Verlust je Aktie von 10,54 Euro leben. Der vorgeschlagene Call stelle somit eine Wette auf einen geringeren Verlust dar und dies unter der Voraussetzung, dass bei der Bilanzierung im Rahmen der IAS-Regeln vorgegangen worden sei.

Der Aktienkurs von K+S habe sich in den letzten Handelstagen stabilisiert. Des Weiteren habe sich das Papier deutlich vom Unterstützungsbereich bei 8,31 Euro abgesetzt. Ein Test des partiellen Hochs von 10,36 Euro sei am gestrigen Handelstag intraday erfolgt. Die Vorlage der Zahlen für das Gesamtjahr 2020 am 11. März habe einen Verlust je Aktie von 10,54 Euro eingepreist. Der vorgestellte Call sei eine Wette auf einen besseren Ausblick und Zahlen innerhalb der IAS-Regeln.

Risikofreudige Anleger, die von einer bis auf 11,43 Euro steigenden K+S-Aktie ausgehen würden, könnten mit einem Call-Optionsschein (WKN VQ25MQ) überproportional davon profitieren. Bei angenommener konstant hoher impliziter Volatilität von 45% und dem Ziel bei 11,43 Euro (2,29 Euro beim Optionsschein) bis zum 11.05.2021 sei eine Rendite von rund 50% zu erzielen. Falle der Kurs des Underlyings in dieser Periode auf 9,21 Euro, resultiere daraus ein Verlust von rund 37% beim Optionsschein. Das Chance-Risiko-Verhältnis betrage somit 1,33 zu 1, wenn bei 9,21 Euro (0,96 Euro beim Schein) eine Stopp-Loss Order eingezogen werde. (10.03.2021/oc/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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