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DAX erzielte neues Fünfjahreshoch 29.12.2006
DZ BANK
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Nachdem die Wall Street im späten Handel am Mittwoch noch einmal deutlich zugelegt hatte, konnte auch der DAX im Zuge dieser günstigen Vorgaben zur gestrigen Eröffnung ein neues Bewegungshoch bzw. Fünfjahreshoch oberhalb von 6.616 Punkten herausbilden, berichten die Analysten der DZ BANK.
Nach diesem kurzen Strohfeuer sei der Index jedoch wieder unter diese Marke zurückgefallen und habe bis zum Nachmittag in einem bewegungs- und umsatzarmen Handel dahin gedümpelt. Erst die erneute Markteröffnung in New York habe wieder ein wenig Schwung in den Handel gebracht.
Alles in allem würden sich jedoch wiederum keine Änderungen zu den bisherigen Aussagen der Analysten ergeben: Der tertiäre Aufwärtstrend sei weiterhin dynamisch intakt und besitze Potenzial bis in die Region um 6.685/6.730 Punkte, wo mehrere wichtige 161,8%-Fibonacci-Projektionen liegen würden. Dieses Potenzial sollte relativ rasch ausgeschöpft werden.
Zum Jahresende sei es nun Zeit, neben den kurzfristigen Perspektiven auch einmal die mittelfristigen Aussichten im Hinblick auf Q1 analytisch zu belechten: Hier müsse zunächst festgestellt werden, dass der Aufwärtstrend auch auf der Sekundärebene charttechnisch intakt sei; demzufolge müssten sich Investoren (noch) keine Sorgen machen.
Es stünden aber im Gegensatz zur uneingeschränkt positiven Charttechnik eine Reihe von Risikofaktoren im Raum, die gerade im Q1 zum Tragen kommen dürften. Zum einen mache sich insbesondere an der Wall Street momentan ein extremer Optimismus unter den Marktteilnehmern breit - kein guter Nährboden für eine ungebremste Fortsetzung der laufenden Haussebewegung. Zum anderen schwäche sich die Marktbreite in ungünstiger Weise ab. Die NASDAQ Indices hätten die Bewegungshochs der Blue Chips nicht bestätigt, dem Dow Jones Transport Index sei ebenfalls kein neues Hoch gelungen.
Diese "negative Divergenz" zum DJ Industrial sei insbesondere unter dem Blickwinkel der "Dow Theorie" als ernstes Warnzeichen zu interpretieren. Drittens sei seit nunmehr dreieinhalb Wochen ein ununterbrochener Renditeanstieg am Kapitalmarkt auszumachen - ebenfalls kein gutes Omen für den Aktienmarkt. Da jedoch alle genannten Aspekte für ein genaues Timing kaum Wert besitzen würden, müsse eine charttechnische Bestätigung für ein mögliches negatives Szenario in Q1 in Form einer Umkehrformation zwingend abgewartet werden. Potenzial, welches deutlich über das von den Analysten genannte Kursziel hinausgehe, würden sie jedoch zunächst einmal nicht sehen. (29.12.2006/ac/a/m)
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